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KaGeMuWa mit gelungenem Start in die heiße Phase

Mudau. (lm) Das schon traditionelle Ordensfest der Mudemer Wassersucher gilt als interner Start für die neue Kampagne.

Alle Termine stehen fest, Programme und Beiträge sind „in trockenen Tüchern“, die Aktiven können sich würdig präsentieren und erhalten ihre Gage in Form des Jahresordens und gleichzeitig bietet sich der festlich entspannte Rahmen für Ehrungen langjähriger und aktiver Mitglieder an. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen der Band „No Limit“, die sich aus Klaus und Dominik Münch mit Sängerin Hellen Scholl zusammensetzte. Eröffnet wurde der Abend stilecht durch Präsident Ralf Lorenz, der das Jahresmotto „Schlimmer gejht’s (n)immer“. Und er macht humorvoll deutlich, ob Euro-Krise, Politische Skandale oder Schikanen wie die in der neuen Langenelzer Straße – wer dachte „schlimmer gejht’s nimmer“, der wurde eines Besseren belehrt. Denn „schlimmer gejht’s immer“. Mit diesem letzten Unheil verkündenden Satz übergab er das Wort an die Sitzungsleiter Carlo Götz und Ralf Späth, doch die beiden straften seine Worte Lügen. Sie hatten in der vergangenen Kampagne so viel Know-How gesammelt, dass sie den Abend moderationstechnisch humorvoll perfekt über die Bühne brachten. Sogar ihre Vergesslichkeit bezüglich der Ordensverteilung wurde den beiden charmanten Ansagern mit mehreren Lachern gern verziehen. Die langjährigen Mitglieder für 11, 22 und 33 Jahre Treue zur Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher wurden mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet, jeder einzelne der Aktiven erhielt seine spezielle Plattform, und so konnten sich Tanzmariechen, Mini-, Prinzen- und Wassersuchergarde sowie die gemischte Schautanzgruppe und die Krachkapelle mit all ihren Stärken und Schwächen optimal präsentieren. Die Aktive und Würdenträger, darunter auch Helmut Maier als Halbherr dieser Kampagne, erhielten den Jahresorden und mit Schunkelrunden, Gardetanz der Jugendgarde „Heeschter Berkediebe“ sowie dem Schautanz „Liebe“ der Juniorengarde Amorbach war ein zeitlich und unterhaltungstechnisch perfektes Rahmenprogramm geboten. Mit Wassersucher Nobi Münch und Trainerin Carina Kistner konnte man sogar noch zwei Geburtstagskinder hochleben lassen. Doch die mit Spannung erwartete Proklamation der neuen Regentschaft löste Begeisterungsstürme aus, die deutlich machten, dass den Verantwortlichen ein gutes Händchen bei der Wahl beschieden war. Als Prinzenpaar der fünften Jahreszeit in Mudau stellten sich in versierter Weise vor Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Malka I. (Hemberger), und seine Tollität, Prinz Matthias I. (Hemberger), und sie versprachen überzeugend, so Einiges in Mudi zu ändern, was ihnen nicht zusagt. Ihre Lieblichkeit hat auf jeden Fall langjährige Fastnachtserfahrung als Gardemädchen und hat ihre Narrenkarriere als Kinderprinzessin begonnen und seine Tollität hat als Schreiner, Jäger und Schütze bereits sein Organisationstalent bewiesen. Doch bei ihrer „Amtsprüfung“ in der gut besuchten Odenwaldhalle mussten die beiden die Rollen tauschen. Denn während Prinzessin Malka drei Zimmermannsnägel gekonnt ins Holz schlug, übte ihr Prinz gut gelaunt den Gardetanz. Besser konnte ein Prüfungsergebnis und ein Fastnachtsauftakt nicht ausfallen. Mudi hajo! (LM)