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Langenelzer Jugendliche sollen Jugendraum erhalten

Langenelz. Erfreut über das Interesse von Jugendlichen mit ihren Eltern am Ortsgeschehen zeigte sich Ortsvorsteher Hans Slama im Rahmen der jüngsten öffentlichen Sitzung.

In deren Verlauf konnte er Christina Hönig mit Urkunde, Ehrennadel und einem Präsent für deren 10maliges Blutspenden ehren und ihr für den Einsatz am Mitmenschen danken. Bei der Einrichtung eines Jugendraumes konnte Hans Slama den Anwesenden berichten, dass der Ortschaftsrat dies trotz allem ,,Wenn und Aber“ positiv sieht. ,,Mit der Einrichtung eines Jugendraumes gehen wir auch mit der Hoffnung einher, dass dadurch der Gemeinschaftssinn und das dörfliche Leben gestärkt werden“, sagte der Ortsvorsteher. Für ein Dorf wie Langenelz mit wenigen Einwohnern und in Zeiten eines Bevölkerungsrückganges unterstütze man die Installation eines Jugendraumes. Erfreut war man durch die Tatsache, dass sich die Jugendlichen selbst geäußert hätten, sich verstärkt in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Kreisjugendreferent Rainer Wirth erläuterte anschließend die Rahmenbedingungen und die pädagogischen Ziele sowie die geplante Organisation mit Führungsstruktur und weiteren Regularien. Als schnellstmögliche und kostengünstigste Lösung, die auch weiteren Entwicklungen Spielraum lasse, sehe man das Rathauszimmer mit dem kleinen Nebenraum an. Das Ortsgremium zeigte sich hinsichtlich der Umsetzung des Vorhabens zuversichtlich, zumal die Jugendlichen selbst Eigenleistungen mit einbringen wollen. Als Fertigstellungstermin habe man kommende Ostern vorgesehen. ,,In der Anfangszeit werden wir sowohl die Öffnungszeiten als auch die Inhalte des Treffs testen um den Bedarf konkretisieren zu können“, sagte Hans Slama weiter. Betont wurde noch, dass der Treff allen Jugendlichen in den verschiedensten Altersgruppen offen stehen soll. Dem vorliegenden Bauantrag wurde zugestimmt. Durch die Gefällstrecke unterstützt, werde die Laudenberger Straße derzeit immer schneller befahren. Aus diesem Grund sprach sich der Ortschaftsrat für Geschwindigkeitsmessungen als erstes Einschränkungsmittel aus. Bei der Buchener Straße soll im Bereich der Einfahrt in den Grüngutplatz ein Überholverbot angebracht werden. Im letzten Tagesordnungspunkt wurde von Bürgern vorgetragen, dass im Bereich der Langenelzer Gemarkung die Sträucher entlang der Wanderbahn zurückgenommen werden müssten. Diese ragen teilweise im Gegensatz zur Laudenberger Straße zu weit in die Fahrbahn hinein. Der Ortschaftsrat versprach, sich um dieses Anliegen zu kümmern. (L.M.)