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Alte Schulerinnerungen wachgerufen

Mudau. Sie haben sich nie aus den Augen verloren, die ehemals 34 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1937/38 der Mudauer Volksschule.

Und so trafen sich auf Einladung zum 70er-Date am vergangenen Samstag im Gasthaus „Zur Rose“ alle, die es möglich machen konnten. Ganz nach dem Motto, „man muss die Feste feiern wie sie fallen“. Der abendliche Gottesdienst, bei dem manauch der zehn SchulkameradInnen gedachte, die leider schon verstorben sind, gestaltete sich zum Hochgenuß. Denn er wurde musikalisch umrahmt von dem italienischen Gastchor des Mudauer Gesangverein „Frohsinn 1842“. Ein langes und gemütliches Beisammensein in der „Rose“ schloss sich an, und es gab wirklich viel zu erzählen, von damals und von heute. Die Organisatorin Rosemarie Müller drückt es in ihrem folgenden Mundartgedicht aus: In Mudi Gibt’s häit foui Gsichter, in Mudi do is häit e Feschd, Klassetreffe is in de Heimat, seid all willkomme liebi Gäschd! Klassetreffe des is e Wiederseh’n mit Kamerade aus de Jugendzeit, Klassetreffe des is e Froche „wäschdsno“ unn „wie geht ders häit?“ Klassetreffe des is e Reede, du mit mir unn ich mit dir. Klassetreffe des is e Beete „Lieber Gott mir danke dir.“ Sou seid gegrüßt zu unserem Treffe, mir fräie uns scho sou lang druff, bei uns do senn häit alli Diere, do senn häit alli Herze uff.
Das traf auch auf den darauf folgenden Sonntag zu als man im Gasthaus „Zum Löwen“ gemeinsam zu Mittag aß und danach im frohen musikalischen Ambiente der Mudauer Musikparade das Treffen ausklingen ließ. Nicht ohne sich zu versprechen, dass man sich bald wieder zusammen setzt. (L.M.)