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Mudauer Feuerwehr stolz auf Ausbildungsstand

Mudau. (lm) Die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Mudau, kam im vergangenen Jahr auf insgesamt 51 Einsätze, darunter ein Klein- und ein Großbrand.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung, zu der Abteilungskommandant Manfred Hauk neben einer stattlichen Zahl von Mitgliedern auch stv. Bürgermeister Walter Herkert und Gesamtkommandant Gerd Mayer begrüßen konnte, wurden die Inhalte der Feuerwehrarbeit deutlich. Der Abteilungskommandant dankte eingangs seiner Ausführungen allen, die sich um die Belange der Mudauer Wehr eingesetzt hatten, besonders der Gemeinde für die stete Unterstützung bei den verschiedensten Anlässen. Im Berichtsjahr absolvierte man neben der Frühjahrsübung 7 Gruppenübungen, 5 Maschinistenübungen, 6 Atemschutzübungen, 1 Abend mit dem Roten-Kreuz und eine Begehung im Bio-Massenkraftwerk in Mudau. Weiter eine heiße Ausbildung am Brandcontainer in Buchen für die Atemschutzgeräteträger und ein Geschicklichkeitsfahren in Osterburken mit den Teilnehmern Marco Müller, Bernd Stahl, Manuel Müssig und Willi Knapp. Den Lehrgang Truppmann I und Sprechfunker besuchte Willi Knapp. Die Einsätze beliefen sich von Windbruchbeseitigungen, Straßensperren und Streckenkontrollen bis hin zu einer Lkw-Bergung, Traktorbrand, Kleinbrand in einem Altenheim, Sportplatzbewässerung, Fahrzeugbrand, Entfernen eines Wespennestes, Ölspurbeseitigungen und einem Vollbrand einer Jagdhütte in Reisenbach. Ein Dank galt den Helfern bei der über eine Woche dauernden Überprüfung der Ausrüstungsgegenstände mit Karl Schnorr, Norbert Käflein und Marco Müller. Zu Hauptfeuerwehrmänner befördert wurden Thomas Streun und Michael Speckert und zum Feuerwehrmann Willi Knapp. Die Goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Theo Bucher aus gesundheitlichen Gründen bereits vor der Versammlung überreicht. Auf Kreisebene hatten im abgelaufenen Jahr Manfred Müller die Silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, Sabine Friedel die Bronzene Ehrennadel der Kreisjugendwehr NOK erhalten und Franz Petru die Ehrenmitgliedschaft des Kreisfeuerwehrverbandes im Neckar-Odenwald-Kreis. Die Verdienste dieser drei engagierten Wehrleute wurden nun entsprechend auf Abteilungsebene gewürdigt.Wie Manfred Hauk weiter ausführte, könne die Abteilungswehr Mudau derzeit auf 63 Mitglieder stolz sein, darunter 18 Alterskameraden, 8 Jugendliche und 36 Aktive. Schriftführer Manfred Müller berichtete ausführlich über die Inhalte der Vereinsaktivitäten wie Tagesausflug, Besuche von Jubiläen und Festen, Drei-Länder-Treffen, Laurentiusmarkt, Weihnachtsfeier und der Tanzveranstaltung mit dem Förderverein in der Odenwaldhalle. Auf 30 feuerwehrtechnische Unterrichtsstunden und 65 Stunden allgemeine Jugendarbeit blickte Jugendwartin Sabine Friedel zurück. Ihr besonderer Dank galt den engagierten Helfern Michael Sammet und Stephan Schäfer sowie Manfred Müller für ihre stete Mithilfe. Neben den kameradschaftsbindenden Veranstaltungen habe man sich auch bei der Abnahme der Jugendflamme in Donebach beteiligt. Kassier Gerd Mayer konnte anschließend über eine zufriedenstellende Finanzlage in der Mudauer Wehr berichten, wobei seine korrekte Arbeit auf Antrag der Kassenprüfer Thomas Streun und Bernd Stahl mit der einstimmigen Entlastung belohnt wurde. In den Grußworten der Gäste wurde die große Wertschätzung der Feuerwehr im Gemeinwesen, in der harmonischen Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und besonders der gute Ausbildungsstand sowie die Bereitschaft zur Weiterbildung gewürdigt. Während Walter Herkert betonte, dass sich in Mudau mittlerweile seit 142 Jahren Feuerwehrleute für den Schutz ihrer Mitbürger einsetzen. In dieser Zeit habe sich die Arbeit der Wehren hinsichtlich der vielseitigen Hilfe unglaublich gewandelt, aber eins sei gleich geblieben: „Die Gelder der Gemeinde sind bei den Floriansjüngern gut investiert und aufgehoben. Gesamtkommandant Gerd Mayer resümierte, dass derzeit mit 379 Personen in der Gesamtwehr rd. 8 Prozent der Einwohner in der Feuerwehr involviert seien. Von den 118 Einsätzen der Gesamtwehr – so 40 mehr als im Vorjahr, habe die Mudauer Abteilung – Dank Kyrill – den Mammutanteil bewältigen müssen. Außerdem zeigte er sich stolz, dass es gelungen ist, den seit langer Zeit ersten Großbrand – in Reisenbach – in der harmonischen Teamarbeit von drei Abteilungen erfolgreich zu bekämpfen. Mit dem traditionellen Mudauer Feuerwehrlied zur Akkordeonbegleitung von Franz Petru, wurde die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung beschlossen.