Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

Beste Stimmung in der Wassersucherstadt Mudi

Mudi. (lm) Für lange diplomatische Verhandlungen war die Kampagne einfach zu kurz. So forderten die Mudemer Wassersucher Hilfe an bei der Narrenzunft Nellingen, weil Schultes Nobby einfach nicht aus dem Rathaus weichen wollte.

„Freunde helfen einander“, dachte sich Oberzunftmeister Bernd Aichele, rückte mit seinen Mühlenteufeln und Mühlenludern in der Hauptstraße Odenwaldgemeinde, wo sie den „Löwen“ besetzten, an und geleitete den starrsinnigen Bürgermeister unter strengster Bewachung und nach Aushändigung des Ersatzschlüssels aus dem Rathaus. Doch zuvor ließen sich die Mudemer Prinzenpaare Edith I. und Erich II. sowie Larissa I. und Timo I. mit ihren Garden, dem Wassersucherrat mit den drei Generationen Wassersucher, allen Spitzdudden, der Krachkapelle ebenso wiedie Reischenbocher Turmwächter und die Nellinger Narren von der Verwaltung bewirten und auch „einschenken“. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger begrüßte die Abordnungen stellte neben Praktikant Otwin auch die neue Minigarde der Verwaltung vor, ganz nach Korze-Kampagne-Vorschrift mit Miniröckchen ausgestattet. „Boli“ Harald Grimm schnitt daraufhin an, was so alles in Mudi passiert war, die Damen der Verwaltung hätten es natürlich gewußt, aber die hatte ja keiner gefragt. Und Boli bemerkte abschließend ganz richtig: „Die korze Kampagne verdammt einen zu Sekt, Bier und Wein, alles andere lasse mer sein“. Soweit die Vorlage der Verwaltung, auf die die Narren mit dem 1. Formel I.-Buggy-Rennen der Welt reagierten. Zu verdanken war diese Idee dem dahinrollenden Rad des Buggys vom Bürgermeister-Töchterlein. Die Mannschaftsaufstellung war vorgegeben mit Dr. Norbert Rippberger, Harald Grimm und Angelika Blatz auf Seiten der Verwaltung, und Ulli Schäfer, Markus Wellm und Erich Maier auf Seiten der Narren. Auf Zeit mußt jeder eine Runde mit dem Buggy um die Sitzungstische bestreiten, außerdem galt es ein Glas Bier in Ex zu vernichten und dem Puppenbaby die Windeln zu wechseln. Zwar siegten die Narren mit der Rekordzeit von 1,25 Minuten gegenüber den Beamten mit 2,17 Minuten. Doch die Windeldoping-Probe erzwang die Disqualifikation der Wassersucher. Dem entmachteten Bürgermeister half das jedoch nicht viel, denn damit ließ ihn Oberzunftmeister Aichele von seinen Mühlenludern entgültig bis Aschermittwoch aus dem Rathaus entfernen. Mudi Hajo!