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Wassersucher übergeben "Narrenzins"

Mudi, hajo! (lm) „Korze Kampagne“ war einer der meist gesprochenen Sätze dieser fünften Jahreszeit. Und in Mudau standen diese Worte nicht nur für das Prinzenpaar, bestehend aus Zwee-Maier, schnelleren Ansagen und noch mehr Kurzweiligkeit, sondern auch für den Rathaus-Mietzins während der närrischen Zeit.

Noch im letzten Jahr lag die Währung bei einem Hinkele, aufgrund der „korzen Kampagner“ beschränkte sich Wassersucher Nobi am schmutzigen Dunnerschdaach mit der Übergabe eines Ei’s zum Selbstbrüten, wenn auch mit dem Zusatz: „Er brütete hin, er brütete her, des Ei war gekocht, da hilft kein Brüten mehr“. Dieser Mietzins-Regelung war die traditionelle Vorstellung der Fastnachtfiguren durch Ortsscheller Ralf Lorenz voraus gegangen. Und wie in jedem Jahr füllte sich die Rathaustreppe rasch mit den närrischen Symbolfiguren Hexsche un Deifel, Spreiselesvokääfer, Herrle und Freele, Halbherrn, Spitzdudde aller Größen, natürlich der Wassersucher in groß und klein, das kleine Prinzenpaar der Kinder und das der Erwachsenen, ihre Lieblichkeit, Prinzessin Edith II. und seine Tollität Prinz Erich II., und die diversen Garden samt Wassersucherrat, welche beiden Paaren zur Seite stehen. „Feiert mit uns a Fastnacht, a guudi, keem Oart is sou schee wie in Mudi“. Mit viel Singen und Schunkel der heimischen Fastnachtslieder zu den Klängen der „Krachkapelle“ versuchten die Mitglieder der KaGeMuWa zusammen mit dem großen Narrenvolk im Publikum die ungewohnte Kälte der Witterung zu vertreiben, bevor es mit viel Musik durch das ganze Ort zum traditionellen Schmuutzessen ins Gasthaus „Zur Pfalz“ ging. „Ja wenn es Lumpeglöckle tönt, dann sen mer alle do, und mir tanze wild durchs Oart und singe alle froh, Mudi, hajo, hajo, Mudi, hajo!“