Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

Freiw. Feuerwehr Steinbach blickte zurück

Steinbach. (lm) Die Ehrungen zweier verdienter Alterskameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft und ein Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feierwehr, Abteilung Steinbach, in der örtlichen Turnhalle.

Im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Gesamtkommandant Gerd Mayer, stv. Kreisbrandmeister Klaus Theobald und Ortsvorsteher Georg Moser, betonte Abteilungskommandant Volker Banschbach, dass man derzeit auf 51 Mitglieder stolz sein könne. Dies bedeute bei einer Einwohnerzahl von 330 eine 15prozentige Beteiligung in der heimischen Feuerwehr. Besonders stolz sei man auf die 14 Jugendlichen, die sich engagiert und zuverlässig am allgemeinen Feuerwehrwesen beteiligen. In seinem Rückblick betonte der Abteilungskommandant, dass Mathias Schöllig und Alexander Link den Maschinistenlehrgang absolviert hatten und man somit über 24 Sprechfunker, 11 Atemschutzgeräteträger, 9 Maschinisten, 5 Truppführer und 2 Gruppenführer verfüge. Zum neuen Truppmann 1 seien bereits drei Kameraden angemeldet worden. An Einsätzen nannte Volker Banschbach die Brandmeldeanlage im Haus Theresa, Maibaumstellen, Straßensicherung an Fronleichnam, Straßensicherung beim Radrennen in Mudau und der Lichterprozession, technische Hilfeleistung für die Polizei und unbürokratischer Parkplatzdienst für den überraschend verstorbenen sehr beliebten Mitbürger Peter Baumbusch, Straßensicherung am Martinsumzug und die Ehrenwache am Volkstrauertag. Neben den obligatorischen Festbesuchen befreundeter Wehren und dem Dreiländertreffen, wurden 12 Übungsabende mit theoretischem und praktischem Unterricht , der jährliche Durchgang aller Atemschutzgeräteträger in Walldürn sowie die Frühjahrs- und Herbstübung absolviert. Als besonderes Highlight im feuerwehrtechnischen Bereich nannte er die Gemeinschaftsübung mit den Wehren aus Hettigenbeuern und Stürzenhardt. Im sportlichen Bereich hatten 12 Mitglieder der Abteilung beim Odenwälder Herbstlauf in Mudau und die Jugendwehr beim Streetball-Turnier in Buchen teilgenommen. Ein besonderer Dank des Abteilungskommandanten galt der Gemeinde Mudau für die stete Unterstützung, den Aktiven für ihr Pflichtbewusstsein und den örtlichen Vereinen für die gute Zusammenarbeit. 21 Gruppenabende und fünf Übungen für die Jugendflamme kennzeichneten das feuerwehrtechnische Ambiente der Jugendabteilung, die sich auch bei der Frühjahrs- und Herbstübung sowie diversen Sicherungsmaßnahmen beteiligten hatten. Als weitere Aktivitäten nannte Jugendwart Edgar Farrenkopf kameradschaftsbildende Veranstaltungen, die Teilnahme am Kreisfeuerwehrtag, das ,,S-Move-Turnier“ in Buchen, das Ablegen der Jugendflamme, Waldbrandübung in Stürzenhardt, Mudauer Herbstlauf und die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Im Anschluss konnte Gesamtkommandant Gerd Mayer als Neuaufnahmen bzw. Übernahmen aus der Jugend- in die Aktivenwehr Benjamin Herkert und Christoph Miltner willkommen heißen. Nach dem ausführlichen Bericht von Schriftführer Mathias Schild über die allgemeinen Inhalte der Abteilungsaktivitäten im Berichtszeitraum konnte er in seiner Funktion auch als Kassier trotz größerer Anschaffungen und Investitionen über eine zufriedenstellende Finanzlage in der Abteilung berichten. Die Kassenprüfer Alois und Bernhard Landeck bescheinigten eine einwandfreie Führung der ,,Kassengeschäfte“ und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger dankte den Feuerwehrkameraden für ihren selbstlosen Einsatz im Dienst am Nächsten. In den Grußworten wurde die große Wertschätzung der Steinbacher Wehr deutlich, die ein anerkannter und fester Bestandteil im örtlichen sowie gemeindlichen Leben darstelle. Als Ehrenkommandant wurden Heinrich Müller und als Gründungsmitglied Siegfried Fabrig für ihre 50jährige Mitgliedschaft in der Steinbacher Feuerwehr mit Ehrenurkunde und Präsent besonders geehrt. Bürgermeister Dr. Rippberger und Abteilungskommandant Volker Banschbach sowie die Grußredner bezeichneten die Geehrten als Stützen der örtlichen Gemeinschaft, die sich um die Feuerwehr mit ihrem selbstlosen Einsatz verdient gemacht hätten.