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Schützenverein Schloßau lud zur Königsfeier

Schloßau. Über ein volles Schützenhaus zur Königsfeier 2007 konnte sich das Schützenmeister-Duo Günter Benig und Walter Friedel, denn es bestätigte ihre bisherige Vorstandsarbeit auf besondere Weise.

Einen besonderen Willkommensgruß richtete Walter Friedel an die Ehrengäste des Abends, darunter der 1. stv. Landesschützenmeister Otto Hemberger, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Herbert Münkel bevor er zusammen mit „Kollege Benig“ zum namensgebenden Teil des Abends überleitete, der Proklamation von Schützenkönig und Jungschützenkönig samt Gefolge. Demnach wurde Wolfgang Hofmann zum Schützenkönig 2007 gekrönt. Es stehen ihm als 1. Ritter Rolf Mechler, als 2. Ritter Klaus Benig und als Schwarzritter Cornelia Hemberger zur Seite. Der neue Jungschützenkönig entpuppte sich – und das ist in Schloßau wirklich nicht ungewöhnlich – als Jungschützenkönigin und heißt Lena Grimm. In ihrem Gefolge findet man Patrik Schäfer als 1. Prinz und Lena Nörbel als 2. Prinzessin. Als weiteres Highlight standen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder im Mittelpunkt des Abends. Mit Ehrennadel und Urkunden wurden Liane Scholl für 15 Jahre, und für 25 Jahre Wilfried Dörsam, Wolfgang Grimm, Günther Kloss, Dieter Müller, Andreas Proksch, Hilmar Schüßler und Markus Trunk ausgezeichnet. Sei 40 Jahren sind Johann Friedel, Walter Friedel, Wolfgang Friedel, Bernd Grünwald, Karlheinz Hemberger, Paul Hemberger, Willi Link, Franz Maurer, Gerhard Scheuermann und Valentin Walter dem Schützenverein Schloßau 1924 treu verbunden. Doch diese Würdigung wurde noch getopt mit der Ernennung von Johann Friedel und Karlheinz Hemberger zu Ehrenmitgliedern des Vereins als Dank für ihre jahrelange engagierte ehrenamtliche Arbeit an vorderster Front der Schloßauer Schützen. Karlheinz Hemberger war 1970 in den Verein eingetreten und ist bis heute aktiver Schütze. Darüber hinaus übernahm er schon 1970 für vier Jahre das Amt des Beitragskassiers, danach war er sieben Jahre lang stv. Jugendleiter, von 1983 bis 1986 Schießleiter, danach bis 1992 1. Schützenmeister und er ist seit 1995 wieder im Amt des Schießleiters. Johann Friedel, ebenfall seit rd. 40 Jahren aktiver Schütze bei den Schloßauern, war von 1986 bis 1992 Schatzmeister, dann bis 1995 1. Schützenmeister und von 1996 bis 2007 lenkte er überaus erfolgreich die Geschicke des Vereins als Oberschützenmeister. In seinen Dankesworten wurde deutlich, wie sehr diese Jahre in der Verantwortung genossen hat und wie wichtig ihm „frisches Blut und neue Ideen“ für den Schützenverein sind. Otto Hemberger hob in seinen Grußworten als 1. stv. Landesschützenmeister die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Schloßauer Schützen, dem Kreis- und dem Landesverband hervor und beglückwünschte den Gastgeber für seine unzähligen herausragenden sportlichen Erfolge. Den frisch gekürten Ehrenmitglieder empfahl er „macht weiter mit, denn an mir seht ihr, dass man dann jung bleibt“. Bürgermeister Dr. Rippberger schloß sich den Glückwünschen seines Vorredners an und betonte, dass gerade die langjährigen Mitgliedschaften diesen Verein und seine Besonderheit ausmachen. „Ohne Leute wie Johann Friedel und Karlheinz Hemberger kann kein Verein überleben.“ Abschließend gestand das Gemeindeoberhaupt, dass er schon heute gespannt sei auf Peking 2008. Seinen Stolz über den „Werbeträger“ Schützenverein Schloßau 1924 drückte auch Ortsvorsteher Herbert Münkel aus. Als Dankeschön versprach Münkel die Aufstellung eines Hinweisschildes zum Schützenhaus im Rahmen des neuen Ortsleitsystems, das sich die Schloßauer Ortsverwaltung ausgedacht hat. (L.M.)