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Naturbelassene Wildäsung in Schloßau ermöglicht

Schloßau. Möglicherweise erscheinen ihre Ansichten in der heutigen Zeit etwas altmodisch, aber nur auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung bemerkt auch der Outsider, dass Jagdpächter Heinrich Volz aus Hassloch mit Jagdkollegin Beate Biedlingmaier und Jagdaufseher Willi Landeck aus Schloßau-Waldauerbach ihr Hobby mit tiefem Respekt und Achtung vor der Natur ausüben.

Das Hobby Jagd besteht für sie nicht nur aus möglichst viel Jagdbeute, sondern fast noch mehr aus der Hege und Pflege der ihnen anvertrauten Gebiete und Tiere. Aus diesem Grund haben sie fast zwei Hektar Land auf Schloßauer Gemarkung, aufgeteilt in zwei Flächen, für die naturbelassene Wildäsung in Herbst und Winter angebaut, wenn eben das Futter knapp wird. Während die Sonnenblumen als Nahrung für Vögel und gleichzeitig als Schutz für das Wild dienen, sollten die frostharte Topinambur, die Gerste und der bis minus 15 Grad Celsius beständige Markstammkohl ausschließlich als natürliche Nahrungsquelle während der kalten Jahreszeit dienen. Unser Foto zeigt die drei Naturliebhaber inmitten der ebenso schönen wie praktischen Pracht. (L.M./Foto: Merkle)