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Gemeinde hat Wiesenurnenfelder ausgewiesen

Mudau. (lm) Flächeneinsparung wirkt sich neben dem demographischen Wandel sich leider auch auf die Friedhöfe aus. Berufsbedingt bleiben die Kinder nicht an ihrem Heimatort und in der Nähe der Eltern. Urnengräber werden darüber hinaus aus Platz- und Kostengründen immer gefragter, und wenn keine Nachkommen da sind, die die Grabpflege übernehmen können ist die steigende Nachfrage nach anonymen Urnengräbern in den Friedhöfen logische Konsequenz. Das spürt auch die Gemeinde Mudau. aus diesem Grund hat die Gemeindeverwaltung zusammen mit den Ortsvorstehern der Ortsteile ein Konzept für alle Friedhöfe der Gesamtgemeinde Mudau erarbeitet. Auf jedem Friedhof gibt es nun ein ausgewiesenes Urnenwiesenfeld, das mit einem großen Stein gekennzeichnet ist. Hier können Urnen weitestgehend anonym bestattet werden. Es besteht die Möglichkeit der Anbringung einer standardisierten Namensplakette auf dem Stein, die anzeigt, wer in diesem Urnengrasfeld bestattet ist. Aber auch die Chance auf eine komplett anonyme Bestattung ist gegeben, wenn bei der Gemeinde keine Plakette in Auftrag gegeben wird. Die Entscheidung ist den Hinterbliebenen überlassen und würde auch nicht anzeigen, wo der Genannte genau liegt. Die Gemeindeverwaltung bittet um Verständnis, dass auf diesen Urnenwiesenfeldern weder Kerzen noch Blumensträuße oder andere Erinnerungsstücke erlaubt sind, einmal um einen Berg verwelkter Blumen, und damit ein unschönes Bild zu vermeiden, aber auch aus Gründen der Gleichbehandlung. Die Verwaltung und die Ortsvorsteher denken, damit eine gute Lösung für die Wünsche der Bevölkerung gefunden zu haben.