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"Ja" zur Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland

Steinbach. (lm) Auf ein holzwirtschaftlich zufriedenstellendes, aber auch schwieriges Jahr kann die Forstbetriebsgemeinschaft Steinbach-Rumpfen-Langenelz zurückblicken. Bestätigt wurde dies im Rahmen der Jahreshauptversammlung, zu der 1. Vorsitzender Karl Herkert neben den Mitgliedern und der Vorstandschaft auch Jörg Puchta von der Forstbetriebsleitung Walldürn, Timo Misselbeck von der Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland und Revierleiter Michael Schwarz begrüßen konnte. Eingangs der Tagesordnung dankte Herkert allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Vermarktung des angefallenen Nadel- und Laubholzes. Positive Zahlen spiegelten sich auch im Kassenbericht von Geschäftsführer Tino Herkert wider und so hatten die Kassenprüfer Hubert Trunk und Peter Haas keine Mühe, der Vorstandschaft eine einwandfreie Kassen- und Geschäftsführung zu bescheinigen. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Im Anschluss wurden Hubert Trunk und Klaus Schäfer mit einstimmigem Votum zu Kassenprüfern für das nächste Jahr gewählt. Im weiteren Verlauf der Tagesordnung stellte Timo Misselbeck von der Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland die Organisation vor und ging dabei auf den Aufbau der Holzverkaufsgenossenschaft ein. Weiter erklärte er den Ablauf beim zukünftigen Holzverkauf, in dem allerdings keine wesentlichen Änderungen vorgesehen seien. Nach einer breiten Diskussion und einer Zusammenfassung der anstehenden Änderungen durch Karl Herkert stimmten die Mitglieder mit 17 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung einem Beitritt der Forstbetriebsgemeinschaft zur Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland zu. Weiter folgten Informationen über die aktuelle Schadenslage im Wald und die Holzmarktsituation im Allgemeinen, die nach wie vor, je nach Sortimenten, als sehr schlecht bezeichnet wurde. Timo Misselbeck und Jörg Puchta mahnten an, das Schadholz bzw. Käferholz zügig aufzubereiten. Revierleiter Michael Schwarz wies auf die erhöhte Unfallgefahr bei der Aufarbeitung des Schadholzes, insbesondere in Laubholzbeständen, hin. Vor Holzeinschlägen sollte unbedingt Kontakt mit dem Revierleiter aufgenommen werden. Diskussionen und Aussprachen schlossen sich an ehe 1. Vorsitzender Karl Herkert die zügige Versammlung für beendet erklärte.