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Wertvolle Unterstützung gegeben

Mudau. (lm) Wie richtig und wichtig die Einrichtung der „Bürgerstiftung Mudau“ aus den Erlösen des Heimatfestes 2002 war, zeigte sich wieder einmal bei der jährlichen Versammlung von Vorstand, Kuratorium und Beirat, zu der Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger in seiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzender eine stattliche Zahl Interessierter im Gasthaus „Engel“ begrüßen konnte. Wie dem Tätigkeitsbericht des Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Schwender zu entnehmen war, waren 4 Vorstands- und Kuratoriumssitzungen unter anderem 6 Förderanträge bearbeitet und so Sinne des Stiftungszwecks 2.150 Euro an einheimische Vereine verteilt worden. Dies war nur möglich durch zahlreiche Spenden von Firmen, die Bücherbörse als regelmäßige Einkommensquelle und den eigenen Förderantrag an die Joachim und Susanne Schulz-Stiftung (JSSS) in Höhe von 5.000 Euro. Denn obwohl das Stiftungskapital von knapp 50.000 Euro seit der Gründung auf inzwischen 70.000 Euro erhöht wurde, sind die Zinseinnahmen aufgrund der bekannten Niedrigzinslage natürlich äußerst wenig. In diesem Zusammenhang dankte Schwender besonders dem rührigen Bücherbörsen-Betreuer Walter Stolz, der ehrenamtlich ganz hervorragende Arbeit leiste. Des Weiteren habe Klaus Schork auch wieder die Spielekiste am Spielplatz aufgestellt, aus der die Kinder Spielsachen leihen, tauschen oder sie auch auffüllen dürfen. Außerdem war die Bürgerstiftung am Laurentius- und am Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten und ist darum mit dem selbst herausgegebenen Bildband „Mudau – natürlich im Odenwald, Einblicke und Ausblicke“ so gut wie ausverkauft. Ein abschließender Dank ging an alle, die an der Erstellung des Bildbandes beteiligt waren, an alle Sponsoren und Unterstützer sowie an das langjährige Kuratoriumsmitglied Roman Andres, der auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist und durch die Wahl von Markus Wellm ersetzt werden konnte. Dem positiven Bericht von Schatzmeister Stefan Galm war die ebenso großzügige wie umsichtige Arbeit der Bürgerstiftung zu entnehmen, und da die Kassenprüfer Willi Müller und Josef Friedel keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten fiel die Entlastung seitens der Mitglieder – auch als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit – einstimmig aus. Ebenso einstimmig war die anschließende Wahl zu Vorstandschaft: Vorstandsvorsitzender Wilhelm Schwender, Kasse Stefan Galm Herbert Knapp und Liane Merkle als weitere Vorstandsmitglieder und als Kassenprüfer Harald Grimm und Klaus Meixner. Bewilligt wurden – ebenfalls einstimmig – vier Förderanträge: Die Jugendfeuerwehr erhielt 300 Euro für einen Gemeinschaftsnachmittag im Hochseilgarten, ebenfalls mit 300 Euro wird gesangliche Unterrichtung der SeSo-Singers durch Angelika Brenneis gefördert. Als Grundstock für die Herausgabe des Jahrbuchs M19 erhält die GbR von HVV und VöG 500 Euro und die Jugendarbeit des FC Donebach wird mit 600 Euro unterstützt. Betreffend der Bürgerbörse – die eigentlich gut angenommen wird – berichtete Wilhelm Schwender, dass wegen der Rathaussanierung natürlich der Lesesaal als größte Plattform noch eine Weile schmerzlich vermisst werde, außerdem gebe es doch einige wenige Bücherbörsen-Nutzer, denen der eine Euro Bezahlung wohl auch noch zu viel ist. In seinem Ausblick nannte der Vorstandsvorsitzende noch als anstehenden Aktivitäten den Antrag bei der JSSS sowie die Teilnahmen am Laurentius- und am Weihnachtsmarkt.