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Großer Rouschemondaachsumzuch begeisterte

Mudau. (lm) Närrische Unterhaltung der Güteklasse „Premium“ servierten die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher mit Zugleiter Harald Lorenz an der Spitze in ihrem traditionellen Großen Odenwälder Rosenmontagsumzug den zahlreichen Zuschauern bei Wetterkapriolen, die fast nichts ausgelassen haben. Sonnenschein, Regen, Sturm, Hagel und wieder Sonnenschein waren ein echter Härtetest für die Narren, die jedoch nicht zu erschüttern waren. Mit rund 1.900 närrischen Teilnehmern in 58 Zugnummern schlängelte sich auch in diesem Jahr wieder ein gewaltiger Gaudiwurm der Heiterkeit durch die Straßen und Gassen der Zentralgemeinde und so mancher Zuschauer wurde unvermittelt in das Zuggeschehen mit einbezogen. Tatkräftig musikalisch unterstützt durch die Kapellen des Musikvereins Mudau, der Schloßauer Musikanten, der Musikvereine aus Seckach und Limbach sowie der Guggenmusik „Black Knights“ bot sich ein breites Band von fröhlichen Menschen. Dass der Mudauer Fastnachtsumzug aufgrund der engagierten KaGeMuWa-Mitglieder bis weit über die heimischen Grenzen hinaus Beachtung und Anerkennung findet, dokumentierten nicht nur die in die tausende gehenden Zuschauer, sondern auch die im Zug Beteiligten mit Gruppen, Darstellungen und Fahrzeugen. Eingerahmt wurde der große Rosenmontagsumzug vom Mudauer Narrensamen mit dem kleinen Prinzenpaar Leni I. und Ben I samt seinem kleinen Hofstaat am Anfang und als „Lumpensammler“ am Ende von Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Nadine I. und seiner Tollität Prinz Michael II. samt Garden, Wassersucherrat und Gallionsfigur Wassersucher Noby Münch. Zwischen diesen rot-weißen Regierungen tummelte sich ein farbenprächtiges Bild mit Kleingruppen, Großgruppen und Faschnachtswagen aus Allfeld, Wagenschwend, Hesselbach, Tauberbischofsheim, Königheim, Aglasterhausen, Eberbach und Breitenbronn, über Lohrbach, hessisch Steinbach, Trienz, Fahrenbach, Preunschen, Beuchen, Laudenberg, und Limbach bis hin zu Walldürn, Seckach und natürlich aus allen Mudauer Ortsteilen. Musikkapellen und tanzende Garden wechselten mit den örtlichen Fastnachtsgroßgruppen Bajasse, Spitzdudde, Elzhöpfer, Turmwächtern und Turmspatze, aber auch mit dem „großen Preis vom Odenwald“, Baustellen, „Casino Royale“, Indianern und Squaws, Kung Fu Pandas, Mittelalterlichen Szenerien, lebendigen Untoten, Punks oder Dabbe mit Kappe, Lumpen und Bobby-Car-Invasionen. Waldfeen schwebten ähnlich elegant wie Schmetterlinge und Märchenfiguren aller Variationen waren zu bewundern. Sogar die Zahnfeen hatten sich nach Mudau verirrt, ebenso wie Knusperhexen, Ittertal-ianer und Schlepperfreunde. Coke-Fans, Wacken, Yakari und vieles mehr. Helau, Alaaf, Ahoi, Hajo schrie es auch zumeist schon sehr heißeren Kehlen, doch die erholen sich wieder in der ab Morgen beginnenden Fastenzeit.