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Holzbildstock liebevoll restauriert

Steinbach. (lm) Voll des Lobes war die Vorstandschaft des Heimat- und Verkehrvereins Mudau mit Hans Slama an der Spitze über die sehr gelungene Sanierung eines wunderschönen Holzbildstocks, der einst zum Schutz für Haus und Hof von den Vorfahren des Steinbacher Landwirts Bernhard Herkert aufgestellt worden war. Wie groß die Bedeutung dieses Bildstocks für den Hausherrn war und ist, zeigte sich in der Pflege und Ausschmückung, der Beauftragung einer professionellen Aufarbeitung der Marienstatue vor etwa zwei Jahren und der ernst gemeinten Bemerkung: „Während der viermonatigen Sanierung des Bildstocks habe ich ihn schrecklich vermisst!“ Doch begeistert äußerte sich Bernhard Herkert, ebenso wie Hans Slama und sein Vorstandsteam über die ganz hervorragende handwerkliche Arbeit von Alois Friedel, dem es nicht nur gelungen war, aus dem beigestellten Lärchenholz von Bernhard Herkert eine perfekte gestalterische Kopie des bereits vor 30 Jahren sanierten Erstnachbaus zu erstellen, sondern diese auch noch mit Unterstützung von Tobias Hofmann höher zu setzen und mit einem schützenden Kupferdach zu versehen. Wie Hans Slama erläuterte, geht man davon aus, dass die Holzbildstöcke zu den ältesten Flurdenkmälern gehören, die entweder zum Gedenken an Verstorbene, zum Dank bei überlebtem Schaden, zum Schutz von Haus und Hof oder als Segenswunsch an viel frequentierten Wegen aufgestellt worden waren. Letzteres sei beispielsweise an dem vermutlich ältesten bekannten Bildstock auf Gemarkung Mudau am Ortseingang von Steinbach – unweit des Herkert’schen Bauernhofs - zu finden. Abschließend seiner Ausführungen meinte Hans Slama, es sei wünschenswert, wenn noch mehr Grundbesitzer sich so wie Bernhard Herkert um ihre Bildstöcke kümmern würden.