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Einladung zum "Defi Tag"

Mudau. (lm) Als Haupttodesursache in Industrienationen gilt nach wie vor der plötzliche Herztod. Demnach sterben allein in Deutschland rein statistisch gesehen ca. 150.000 Menschen pro Jahr an akutem Herzversagen. Vor diesem Hintergrund wollen Apothekerin Susanne Vogel von der örtlichen Bären-Apotheke, Fachkrankenpfleger Norbert Ziegeler und eine Anästhesie-Schwester aus einer Berliner Klinik im Rahmen eines „Defi Tages“ der Bevölkerung Kenntnisse der klassischen Wiederbelebung unter Einsatz eines Defibrillators näher bringen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bäckereien Peter Schlär sowie Münkel & Burkhardt, der Volk Friseure, der Freiwilligen Feuerwehr Mudau und dem Malteser Hilfsdienst aus Heidelberg wird die Akutversorgung eines plötzlichen Herzversagens schrittweise der interessierten Bevölkerung fachkundig und kostenlos dargestellt. Am Samstag, 29. September stehen hierzu in der Zeit von 9 bis 13 Uhr zwei Wiederbelebungsstationen in den Räumen der Bären Apotheke zur Verfügung und zudem findet gegen 10 Uhr direkt vor der Apotheke eine Außendemonstration über die Inhalte der Thematik statt. Ziel der „Defi-Aktion“ ist es, die Wichtigkeit einer schnellen Erstversorgung darzustellen und die Handhabung eines Defibrillators für Jedermann näher zu bringen. Initiator Norbert Ziegeler: „Teamwork bei einer Wiederbelebung quer durch Organisationen, Laien, Geschäftswelt und Fachleuten sollen hier bewusst vor der Bären-Apotheke in den Vordergrund gestellt und professionell dargestellt werden“. Eigentlich könne man im Umgang mit einem Defibrillator nichts falsch machen, denn klare Sprachanweisungen führen den Anwender durch den Wiederbelebungsablauf und das Gerät reagiert voll automatisch. Bei einem Notfall muss man allerdings erst einmal wissen, wo sich ein solches lebensrettendes Gerät befindet und wie es dem Notfallpatienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes angelegt und betrieben wird. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wurden bereits auf diese Weise gerettet, was ohne engagierte Ersthelfer mit Wiederbelebungsmaßnahmen unter Einsatz eines Defibrillators mit Herzmassage und Beatmung den sicheren Tod bedeutet hätte.