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Zünftiges Sommernachtsfest im Café Waldfrieden

Mudau. (lm) Zwei Schläge und das Festbier war angestochen. Kein Wunder, denn mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Waldfrieden-Wirt Joachim Heinrich und den beiden Distelhäuser-Vertretern Steffen Kreutzer und Roland Brandt waren echte Profis ins Sachen Bier am Werk gewesen, um das alljährliche Sommernachtsfest des Mudauer Cafés „Waldfrieden“ zu eröffnen. Wie immer war dieses Fest für drei Tage angesetzt, doch erstmals in der 45jährigen Geschichte der Familie Heinrich im Café gab es zum Auftakt keinen bayrischen, sondern einen Odenwälder Abend. Was wohl auch dem 70. Todestag des berühmten Odenwald-Malers Arthur Grimm geschuldet war, dessen Wohnhaus und Atelier als Grundstock des Cafés gedient hatte und der hier noch immer in der Arthur-Grimm-Stube mit zahlreichen Gemälden und Erinnerungsstücken „zuhause“ ist. Dem Wirtsehepaar Roswitha und Joachim Heinrich ist es wichtig, die Erinnerung an den ehemaligen Ehrenbürger der Gemeinde Mudau hoch zu halten. Ihre Kunst ist jedoch eine andere, wenn auch mindestens ebenso kostbar. Denn es gelingt ihnen immer wieder zusammen mit Tochter Nicole und einem eingespielten Helferteam, die zahlreichen Gäste aus nah und fern durch gehobene Kochkunst und die bekannte Odenwälder Gastfreundschaft familiäre Wohlfühl-Atmosphäre genießen zu lassen. So auch während des sehr gut besuchten dreitägigen Sommernachtsfests, zu dem neben den zahlreichen heimischen Gästen, darunter die Ortsvorsteher Herbert Scharmann und Herbert Münkel auch Freunde aus Bayern und der hessischen Landeshauptstadt den Weg ins Café gefunden hatten.