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Kaninchenschau beim KTZV Mudau ein voller Erfolg

Mudau. Zahlreiche Freunde und Interessierte der Deutschen Kleintierzucht fanden am vergangenen Wochenende wieder den Weg nach Mudau zur 20. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau im Vereinsheim des Kleintierzuchtverein Mudau. 1. Vorsitzender Gerhard Sammet und seine zahlreichen Helfer hatten auch in diesem Jahr wieder alle Mühen und Anstrengungen unternommen um diese Traditionsschau zu einem Erlebnis für alle Beteiligten werden zu lassen.

Ein besonderer Dank galt Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger für die Übernahme der Schirmherrschaft, den Ausstellern für ihre züchterischen Leistungen und dem Vorstandsteam sowie den vielen Helfern im Hintergrund für ihr Engagement. Besondere Erwähnung fand dabei die immer wieder freiwillig angebotene Hilfe von Theo Horch. Der Kleintierzuchtverein Schefflenz hatte wieder zuverlässig Käfige zur Verfügung gestellt, wofür ebenfalls ein herzliches Dankeschön ausgesprochen wurde. Einen herzlichen Willkommensgruß richtete Sammet außerdem an Mudaus Ortsvorsteher Kurt Müller, Max Weber als 2. stv. Vorsitzenden des Kreisverbandes Neckar-Odenwald-Tauber sowie an Peter Pisot als 1. Vorsitzenden des Kreisverbandes Sinsheim. ,,Auch in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit gibt es noch Menschen, die sich nach Harmonie und Beständigkeit sehnen, die Rassekaninchen züchten und die hier bei der Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau die Ernte ihres züchterischen Erfolges einfahren möchten“, betonte Gerhard Sammet eingangs der Ausstellung. Auch Bürgermeister Dr. Rippberger zeigte sich erfreut über die große Zahl der Aussteller und die gelungene Präsentation der Ausstellung, zu der Züchter aus ganz Baden-Württemberg und den angrenzenden Landesverbänden Bayern und Hessen über 400 Kaninchen zur Bewertung vorgestellt hatten. Er dankte den Mitgliedern des Mudauer Kleintierzuchtvereins für ihre Gemeindeübergreifende Arbeit, die den Namen der Gemeinde Mudau positiv und werbend in weite Teile Deutschlands trage. Ortsvorsteher Kurt Müller betrachtete die Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau als einen der Höhepunkte im kulturellen Kalender der Gemeinde und dankte den Verantwortlichen für die immense Arbeit im Vorfeld. In Vertretung des Kreisvorsitzenden, Horst Nicklas, lobte dessen 2. Stellvertreter Max Weber die gute Arbeit der Mudauer Mitglieder mit der Ausstellungsleitung Gerhard Sammet und Thorsten Haun (2. Vorsitzender), der Katalogerstellung durch Hildegund Sammet und Thomas Lenz sowie den Preisrichtern Emil Fischer (Obmann), Volker Müller, Rainer Schunk, Peter Pisot, Hermann Simon und Erich Bauer. Im Rahmen der Preisverleihung konnten besonders erfolgreiche Züchter und Vereine wertvolle Pokale, Plaketten und Ehrenurkunden in Empfang nehmen. Erstmals wurde der Titel der Odenwald-Champion für das jeweils beste 1.0 und 0.1-Tier vergeben, und zwar an Volker Fischer für seinen 1.0 Sachsengold, und an Gerd Pasemann für dessen 0.1 Rote Neuseeländer. Odenwaldmeister wurden: Edwin Haun, Hermelin weiß BLA, 387 Punkte, Edwin Schäf, Alaska, 386,5, Gerhard Sammet, Wiener grau, 386, Gerd Pasemann, Rote Neuseeländer, 386, Edwin Schäf, Weiße Neuseeländer, 386, Albrecht Cardano, Rheinische Schecken, 386, Gerd Pasemann, Rheinische Schecken, 386, Friedbert Kuhn, Zwergwidder blau-grau, 386, Theo Horch, Blau-Rexe, 386 und Sonja Westenhöfer, Zwergwidder weiß und mit 385,5 Punkten. Den 1. Platz beim Vereinswettbewerb gewann der Kleintierzuchtverein Uffenheim mit 1916,5 Punkten, gefolgt vom Kleintierzuchtverein Jagstfeld mit 1905,5 Punkten und dem Kleintierzuchtverein Crailsheim mit 1898 Punkten. Zusammen mit den Ausstellern und Ausrichtern nahm auch die Mudauer Bevölkerung die Gelegenheit war, sich in gemütlicher Runde und guter Bewirtung über die Deutsche Kleintierzucht zu informieren. Einen Sonderpreis für die weiteste Anfahrt erhielten (laut Navisystem) Ruth und Reinhard Jäger aus Crailsheim. (L.M.)