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Verein örtliche Geschichte blickte zurück

Schloßau. (lm) „Der Verein „Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach“ hat in den 15 Jahren seit seiner Gründung seine stets Aufgabe darin gesehen, heimatbezogenes Brauchtum und kulturelle Güter zu erhalten, herzustellen und zu pflegen, ohne dabei die Gegenwart und die Zukunft aus den Augen zu verlieren“. So 1. Vorsitzender Dr. Edmund Link über den Inhaltsgedanken des Vereins im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Hirsch“, zu der er neben der engagierten Vorstandschaft auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Herbert Münkel begrüßen konnte. Die anerkannt hohe Bedeutung des Vereins für die Gesellschaft und die örtliche Gemeinschaft wurde auch in den Grußworten deutlich, in denen Bürgermeister Dr. Rippberger u.a. sagte: „Was will die Gemeinde mehr als solch einen Verein der Ideen entwickelt, sich zudem das Geld dafür besorgt und schließlich die Maßnahmen auch noch umsetzt. Und das alles zugunsten der Ortschaften Schloßau und Waldauerbach. Der VÖG ist zwar nicht der größte Verein im Ort, aber einer der wichtigsten“. In die gleiche Kerbe schlug auch Ortsvorsteher Herbert Münkel, der die Aktivitäten des Vereins und die harmonische Zusammenarbeit würdigte und die in Planung befindliche bessere Ortsbeschilderung in baldige Aussicht stellte. Der 1. Vorsitzende selbst dankte allen, die sich für die Aktivitäten im Berichtszeitraum eingesetzt hatten, besonders aber den Vorstandsmitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz. Thomas Müller ging in seiner Funktion als Schriftführer detailliert auf die Inhalte der Vereinsarbeit ein. Resümierend erinnerte er an die Umsetzung des neuen Dorfplatzes in der Mörschenhardter Straße, der in viel Eigenleistung und der tatkräftigen Unterstützung des VÖG zu einem Dorfmittelpunkt mit einem Gedenkstein für Bruno Trunk und einer Sitzbank wurde. Weiter erinnerte der Schriftführer an die Sanierung des „Härdebrunnens“ in Schloßau, die Feier zum 15. Vereinsjubiläum, die Herstellung des neuen Mudauer Jahrbuchs, den Verkauf der Heimatbücher, die sehr gut angenommene Führung einer Reisegruppe zum Thema „Römer“ und die sich großer Beliebtheit erfreuenden geselligen Abende in der Saugasse oder im „Hirsch“. Das Parforcehornensemble habe sich sehr gut entwickelt und vertrete die Vereinsfarben positiv bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen. Thomas Müller berichtete zudem über den Beitrag zur Seniorenfeier, den weiteren Ausbau des Vereinsarchivs (aktuell 5.200 historische Aufnahmen und 113 Filme) und des Internetauftritts. Seinen Bericht schloss er ab mit der Vorschau auf anstehende Aktivitäten wie Vorträge, Wanderungen, Führungen und Waldgottesdienst. Weitere Einblicke in die umfassende Vereinsarbeit gaben die Berichte von Marianne Mechler über die 2 – 3 schon fast traditionellen geselligen Abende sowie den noch in der Versuchsphase befindlichen Spieleabend und die Sammlung von historischem Liedgut, von Walter Herkert über die Gestaltung des Internetauftritts sowie die Umsetzung neuer Ideen wie z.B. über den geplanten Ortskalender, für den er noch Fotos aus Schloßau und Waldauerbach sammle. Dr. Link berichtete über die Schwerpunkte des „Odenwälder Parforcehorn-Ensembles“. Im Anschluss konnte Kassenwart Tom Blindert trotz erheblicher Ausgaben über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichten und da die Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, erteilten die Mitglieder als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Mit ebenfalls einstimmigem Votum brachten die anschließenden Neuwahlen zur Vorstandschaft folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Dr. Edmund Link, Stellvertreter Marianne Mechler und Walter Herkert, Schriftführer Thomas Müller, Schatzmeister Tom Blindert, Kassenprüfer Willi Link und Klaus Scholl. Unter Punkt „Verschiedenes“ konnte man erfahren, dass neue Ideen weiter sprudeln und in Waldauerbach diverse Bänke ersetzt und ein weiterer Brunnen saniert werden. Dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung war ein interessanter Vortrag über die „Donebacher Sendemasten“ vorausgegangen, die bald nur noch Geschichte sein werden. Und ein gemütliches Beisammensein mit Gedankenaustausch schloss sich an.