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Gute Tipps gegen den Weihnachtsstress gegeben

Mudau. (lm) Wunderschöne Stimmen, zauberhafter Geigenklang, zum Nachdenken anregende Texte und tolle Melodien bestimmten eine überaus kurzweilige Stunde der Adventlichen Besinnung, zu der der Chor Euphoria in die Mudauer Pankratiuskirche eingeladen hatte. Und diese war bis auf den letzten Platz besetzt, als Hanna Fleischmann den Abend gekonnt stimmungsvoll mit ihrer Geige eröffnete. Stimmgewaltig folgte der Chor unter Leitung von Ralf Breunig mit dem „Freuet Euch, Halleluja“. Weiter glänzte der Klangkörper mit Solistin Nicole Galm und dem sehr sensiblen „Gabrielas Lied“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Abwechslung pur kam dann mit dem Weihnachtslied „Kommt und singt, über uns steht ein guter Stern“ und danach noch einmal mit dem klassisch schönen „The Rose“ und Solistin Sabine Kieser. „Ding, dong, droben in der Höhe“ bereitete auf die Heiligen Drei Könige – Jürgen Friedel, Christopher Mrosk und Lukas Stober – vor und auf ihren Liedvortrag „Star of wonder, star of night“. Der Chor zeigte seinem begeisterten Publikum auf vielfältige Weise, wie es möglich ist, den eigenen „Weihnachtssound“ zu finden. Bereichert wurde der musikalische Hochgenuss durch nachdenklich stimmendende Texte, die Karin Steinhauser eindrücklich im Wechsel mit der Musik las. Dabei ging es um so grundsätzliche Fragen wie „Freuen Sie sich schon auf Weihnachten? Auf Lichterglanz und leckeres Essen oder geht es mehr um den Herzenswunsch nach Freude, Harmonie und Gemütlichkeit, die so oft in der Vorweihnachtszeit nur Illusion sind“. Es gab aber auch gute Tipps, wie man den Weihnachtsstress mit Musik reduzieren und Ruhe in den Sturm bringen kann. Dazu verhalf auch ein von Ralf Breunig einfühlsam gespieltes Medley bekannter Weihnachtslieder sowie ein Trompetensolo von Martin Fleischer unter Begleitung seiner Band. Und noch einmal ging es „Tick tack“ verbal um Zeit, die man sich nicht genommen hatte für Trauer, Freude, Herzensangelegenheiten usw. und darum, wie man das zur Steigerung der eigenen Lebensqualität ändern kann. Das gemeinsam mit dem Publikum gesungene „Tochter Zion, freue Dich“ sollte die besinnliche Stunde beschließen, doch die begeisterten Zuhörer in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche forderten unter „standing ovations“ und nicht enden wollendem Beifall Zugabe ein, die der Chor gerne gewährte, nachdem Karlfred Linz in seinem Schlusswort nicht nur dem ehrenamtlichen Chorleiter Ralf Breunig gedankt, sondern auch seiner Hoffnung Ausdruck gegeben hatte, dass der Chor seinen Fans ausreichend positive Impulse geben konnte.