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Renner 2006 wieder ein voller Erfolg

Mudau. Strahlend blauer Himmel und eine Stimmung – fast - wie bei der Tour de France bestimmte am gestrigen Sonntag das Ortsbild von Mudau, wo im Bereich der Langenelzer Straße, Höhe Gasthaus „Zur Pfalz“ der Start- und Zielpunkt eingerichtet war, Hunderte von Radsportinteressierten den Aktiven vom „Renner im Odenwald“ ihre Aufmerksamkeit und ihren Beifall schenkten.

Diese Radsportveranstaltung im Rahmen des Mudauer Sonntagsprogramms unter Organisation des Donebacher Radfahrervereins „Wodan“ und des Mudauer Heimat- und Verkehrsvereins sowie unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger fand nun bereits zum 3. Mal statt und hat inzwischen einen unglaublichen Einzugsbereich. Nicht nur aus dem Mosbacher und dem Buchener Raum, sondern auch beispielsweise aus dem Raum Darmstadt, Mannheim, aus Babenhausen, Großheubach, Viernheim, Meckesheim, Miltenberg, Amorbach, Igersheim, Reichelsheim und Neubach waren die Radfahr-Freaks angereist, um sich an einem der Rennen zu beteiligen. Und sowohl Kondition als auch Material der Fahrer aller Altersklassen waren eindrucksvoll und den Profis würdig. Selbst die Kinder und Jugendlichen waren gerüstet wie Jan Ullrich. Im ersten Rennen für Jugendliche unter 14 Jahren, das über drei Runden a 1,9 Kilometer ging holte sich Marius Kohlheppe aus Elztal den Siegerpreis von Kenny-Lee Erdmann aus Amorbach auf dem 2. und Moritz Klug aus Elsenfeld auf dem 3. Platz. Gestartet waren sechs Fahrer. Bei den Jugendlichen ab 14 waren es schon zwölf, die acht Runden bewältigen mussten. Hier schaffte Timm Hortig auch Eichenbühl den Sieg. Zweiter wurde Marius Kern aus Neubach und Dritter Thomas Tietz aus Igersheim. Das Damenrennen über fünf mal 1,9 Kilometer war mit acht Teilnehmerinnen leider nicht sehr gut frequentiert. Den dritten Platz holte sich Nadina Steigleder hinter Melanie Rapp aus Erlenbach auf Platz 2 und Kirsten Rösel aus Reichelsheim auf dem 1. Platz. Im offenen Rennen über zehn runden starteten 25 Teilnehmer und die Aufmerksamkeit des Publikums steigerte sich noch einmal merklich. Den 1. Platz holte sich Sebastian Weiß aus Waldbrunn, auf dem 2. Platz landete Jan Rösel aus Reichelsheim und auf dem 3. Willi Binnig aus Schefflenz, der an diesem Tag seine hervorragende Kondition mit der Teilnahme an gleich drei Rennen zweifelsfrei unter Beweis stellte. Im anschließenden Seniorenrennen über zehn Runden, an dem sich 16 Radfahrer beteiligten, holte sich Willi Binnig sogar den Sieg. Gefolgt von Dietmar Münch aus Mannheim auf dem zweiten und Rudolf Mische aus Großeicholzheim auf dem dritten Platz. Das „Hauptrennen“ über 20 Runden war von 35 „Schon-Fast-Profis“ gemeldet worden. Und hier war das Tempo durch den Mudauer Ortskern wirklich unbeschreiblich. Man sah den Pulk von rd. 20 Fahrern, der sich relativ schnell herauskristallisiert hatte zwar von weitem kommen, aber im Nu waren sie auch schon vorbei. Nach drei Zwischensprints, die Extra-Preise brachten, stand Marc Leischner aus Wendlingen auf dem Siegerpodest, rechts neben sich Daniel Unger aus Mannheim auf Platz 2 und links Patrick Keller aus Miltenberg. Die Pokale und Preis wurden – wie in allen Rennen überreicht durch Huberts Sämann als Vorsitzenden des Radfahrvereins „Wodan“, Hans Slama als Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins und Schirmherr Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. Als spaßigen, und doch anspruchsvollen Schluß des Rennsporttages hatten die Organisatoren das Vereinsrennen über drei Runden angesetzt. Und jetzt konnten die Mudauer ausschließlich ihre Heimischen Radsportprofies aus Musikverein Mudau, Tennisclub Mudau, Schützenverein, Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher, Radsportverein Wodan und Feuerwehr Scheidental bewundern. Als stärkste Mannschaft entpuppte sich der Mudauer Musikverein, dicht gefolgt vom örtlichen Tennisclub auf Platz 2 und den Mudauer Schützen auf Platz 3. In der Einzelwertung siegte Rolf Brenneis von der Scheidentaler Feuerwehr vor Karl-Heinz Heckler vom Musikverein und Jürgen Friedel von der KaGeMuWa. Wieder einmal war den inzwischen erfahrenen Organisatoren ein echter „Renner im Odenwald“ gelungen, der im nächsten Jahr garantiert wieder unzählige Liebhaber dieses Sports nach Mudau lockt. (L.M.)