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Große Resonanz bei "Mühlenwanderung"

Mudau/Ünglert. Sie hat schon etwas ganz Besonderes an sich – die Mühlenidylle. Wie wäre es sonst zu erklären, dass der Zulauf zur „Riesenmühle“ im Ünglertsgrund am Deutschen Mühlentag keinerlei Einbrüche zeigt – egal wie frisch der Wind pfeift. Jedes Jahr wächst die Schar der Mühlenfans.

Zwar „klappert“ die Mühle im Ünglert nicht, wenn auch das neue Mühlrad immer näher rückt, aber so mancher erinnert sich noch gerne an die Geschichten von Wilhelm Busch um „Max und Moritz“ herum, die an Fronleichnam hier wieder zum Leben erweckt werden. Auch der Film „Tausend Melodien“, der vor 50 Jahren unter der Regie von Hans Deppe in Teilen der Riesenmühle gedreht wurde, ist vielen unvergessen. Bereits zum 9. Mal hat sich Familie Scharmann an diesem Mühlentag beteiligt und mittlerweile sind sie echt Organisationsprofis geworden. Das hat auch die Gemeindeverwaltung Mudau erkannt, und deshalb den Mühlentag im Ünglertsgrund ganz offiziell ins Frühjahr-, Sommerprogramm aufgenommen. Und zwar mit ganz beachtlicher Resonanz, denn Christoph Müller von der Gemeindeverwaltung wurde von rund 100 Wanderern am Mudauer Rathaus begrüßt, die sich seiner geführten Wanderung über die „Hart“ auf der alten Straße nach Amorbach anschlossen, um durch Ünglertstal zum alten Pumpwerk „Hirtenquelle“ zu wandern, wo sie diese Pionierleistung der Technik vom Geopark-Vorort-Führer Norbert Käflein genauestens erläutert und vorgeführt bekamen. Im Hof der Familie Scharmann wurde die Truppe von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger begrüßt und konnte sich einer Führung durch die Riesenmühle mit so profunden Kennern der Materie wie Müller Franz Scharmann oder Hermann Kruse von der Deutschen Mühlengesellschaft anschließen. Nach einem deftigen Mittagessen bei der Riesenmühle mit geräucherten Mühlbachforellen oder Hausmacher Spezialitäten ging es „per Pedes“ zurück nach Mudau. (L.M.)