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"Eau de Mudagne" floss reichlich - Roland Grimm Halbherr des Jahres!

Mudau. (lm) Eigentlich sind „Musik, Sprachen und Dialekte“ seine Welt und eigentlich weiß er sich auszudrücken – mit dem richtigen Satz zur rechten Zeit, aber bei seiner Ernennung zum „Halbherrn des Jahres“ erlebten die frisch ausgeschlafenen Narren ihr Ehrenmitglied Roland Grimm vermutlich das erste Mal sprachlos ob dieser Ehre. Denn die Auszeichnung der KaGeMuWa erhalten nur Menschen, die sich jahrelang besonders zum Wohle der Allgemeinheit in der Gemeinde Mudau eingesetzt haben, was auf den Geehrten in vielerlei Hinsicht zutrifft. Ob als Schulleiter des Burghardt-Gymnasiums, Dolmetscher, Organisator der Heimattage oder von Dialektabenden, Vorsitzender der Bürgerstiftung, Musiker uvm. Helmut Korger jr. Würdigte als Vorsitzender der KaGeMuWa den neuen Halbherrn des Jahres mit Laudatio und Urkunde, nachdem Ortsscheller Angelo Walter, Wassersucher „Noby“ Münch und Sitzungspräsident Carlo Götz sehr traditionell und offiziell die Faschenaacht ausgerufen und mit lautstarker und schwungvoller Unterstützung der Krachkapelle die verschlafenen Narren zum hellwachen Feiern und Singen gebracht hatten. Der Wassersucher hatte ganze Arbeit geleistet, das „Eau de Mudagne“ floss reichlich, und wurde bei der großen Menge anwesender Narren, die vom lange erklingenden Lumpenglöckle angelockt worden waren, auch reichlich benötigt. Sie standen in mindestens sechs Reihen um den Brunnen am alten Rathaus, lauschten den närrischen Instruktionen des Ortsschellers, die in er Aufforderung endete:„Brecht also jetzt uf, verkündet frei und froh die begonnene Narrenzeit mit lautem „Mudi – Hajo“. Doch zunächst wurde geschunkelt und gesungen, natürlich die Mudemer Fastnachtsschlager wie zum Beispiel „Ätschele, bobätschle, eens, zwee, drei, gejht’s um unser Faschenaacht, do sen mer alli dabei.“ Denn schließlich „Des is es A un’s O von Mudi“ gemäß dem Motto der beginnenden Kampagne und natürlich, weil man in Mudau grundsätzlich nicht O’ruft, sondern Aaa’ruft. Nach dieser offiziellen Kampagneneröffnung ging es unter musikalischer Begleitung der Krachkapelle zur Vereidigung des Wassersucherrats und zum gemütlichen Beisammensein ins Gasthaus „Zur Pfalz“