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100 Jahre frohe und lebendige Frauengemeinschaft Mudau

Mudau. (lm) Der „Zukunftshut“ als gelungene Kombination von Fest-, Altem-, Sonnenhut sowie Narrenkappe, Mitra und Pudelmütze ist nach Aussage von Michaela Kistner wohl das typische Symbol für die Frauengemeinschaft „St. Pankratius“ Mudau, die am vergangenen Wochenende ihr 100jähriges Jubiläum im gleichnamigen Pfarrsaal feierte. Und für diese Frauengemeinschaft ist die Eröffnung eines jeden Festes untrennbar an einen Gottesdienst gekoppelt, den in diesem Fall Pfarrer Klaus Vornberger zelebriert hatte. Wie die 1. Vorsitzende Michaela Kistner im Beisein zahlreicher Gäste und Ehrengäste, darunter neben der Dekanatsvorsitzenden Elisabeth Hell, Irmgard Öden von den FIN-Frauen, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Siegfried Buchelt sowie den Pfarrern Werner Bier und Klaus Vornberger, hervorhob, seien die Frauen dieser Gemeinschaft stolz auf ihre vielen Vorgängerinnen, die in den letzten 100 Jahren ihr Engagement, ihre Arbeit, Ausdauer, Visionen und Träume miteinander geteilt und damit die Pfarrgemeinde maßgeblich mit geprägt hätten. Ein besonderer Dank galt dabei den beiden langjährigen Vorsitzenden Paula Häfner und Hildegard Hauk, die als äußeres Zeichen des Dankes ein Blumenpräsent erhielten. Der „Zukunftshut“ als Symbol für das „Behütet sein“ und als Zeichen für die Vielfältigkeit und Farbenpracht der bestehenden und zukünftigen Frauengemeinschaft aus der Seelsorgeeinheit Mudau, soll darauf hinweisen, dass man als große Gemeinschaft der Gesamtgemeinde zusammen die verschiedensten kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen feiern und erleben will, und zwar unter in einer behüteten Zukunft. „Was wäre die Kirche ohne Frauen“, diese Feststellung teilten allen Grußwortredner, die auch hervorhoben, dass die Frauen der kfd sich jeder Herausforderung gestellt haben, und damit jung und zeitgemäß geblieben seien. Dekantatsvorsitzende Elisabeth Hell ergänzte, dass sich die kfd-Frauen aus der Not heraus aus dem Verein für Mütter gebildet hätten, um im Austausch, der gegenseitigen Hilfe sowie im gemeinsamen Gebet Kraft und Halt zu finden. Heute seien die kfd offen für alle Frauen und gerade die Mudauer könnten mit Stolz auf 100 aktive Jahre zurückblicken. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger freute sich über die Tatsache, dass die Mudauer Frauengemeinschaft von Frauen aus allen Ortsteilen getragen wird, die einen unglaublichen Zusammenhalt erkennen lassen und fit seien in allen Festen und Veranstaltungen, die sie organisieren und mittragen. Das gelte für die Frauenfastnacht ebenso wie für viele ihrer Andachten, Wanderungen und Vorträge. Ortsvorsteher Buchelt war vor allem die lebendige und frohe Gemeinschaft der Damen aufgefallen und er stellte – selbstverständlich unter großem Beifall der Anwesenden - fest: „Die Gemeinde wäre ohne euch Frauen nicht lebensfähig“. Nach dieser Laudatio eröffnete Michaela Kistner das grandiose Küchenbüffet und leitete zum gemütlichen Teil der Einhundertjahrfeier über.