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Bürgerstiftung Mudau stellt Weichen für die Zukunft

Mudau. Zu einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium trafen sich die Mitglieder der Mudauer Bürgerstiftung im örtlichen Rathaus.

Vorsitzender Roland Grimm betonte im Rahmen der Neu-Zusammensetzung von Kuratorium und Vorstand, dass Klaus Schork als neuer Ortsvorsteher von Mudau und Mitglied des Kuratoriums dadurch nicht mehr dem Vorstand angehört und so Herbert Knapp als sein Nachfolger bestellt wurde. Weiter berichtete er über die Vorbereitungen für das Theaterstück ,,Ein Kuss für Parzival“, wo man an zwei Aufführungen im Zeitpunkt vom 9. bis 12. Juli 2010 denkt. Mit den Beteiligten der Kolpingfamilie und der Knopfecke Donebach sei ein Theaterausschuss gebildet worden, der die organisatorischen Maßnahmen für dieses Theaterspektakel im mittelalterlichen Stil verantwortlich sein soll. Die Bürgerstiftung übernimmt dabei die Veranstalterfunktion und die Gemeinde Mudau soll als Schirmherr fungieren. Durch Roland Grimm, Roman Andres und Herbert Knapp werde demnächst ein Entwurf für einen Förderpreis erstellt, wobei auch Aktivitäten in der Gemeinschaft, die außerschulisch und beruflich Anerkennung verdienen, besonders berücksichtigt werden. Durch eine großzügige Spende einer Privatperson an die Bürgerstiftung konnte die neue Orgel in der Leichenhalle angeschafft werden, die im Eigentum der Bürgerstiftung verbleiben und der Gemeinde als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. Nachdem der Vorsitzende einen kurzen Bericht über die Finanzen der Stiftung abgegeben hatte, erläuterte Ortsvorsteher Klaus Schork die vorgesehene Renovierung des Bildstocks bei der Metzgerei Hauck durch Willi Kraft, wobei die Bürgerstiftung diese Maßnahme finanziell unterstützen werde. Weiter berichtete er von der vorgesehenen Aufstellung einer Krippe zur Adventszeit beim Schachfeld in der Freizeitanlage durch den Heimat- und Verkehrsverein.

Ehrung für Verdienste
Dem Vorsitzenden Roland Grimm und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger oblag es anschließend, Kurt Müller als ehemaligen Ortsvorsteher aus dem Kuratorium zu verabschieden, in den Beirat aufzunehmen und seine großen Verdienste um die Gemeinde und die Gemeinschaft zu würdigen. In seiner Funktionszeit und seiner persönlichen Initiative seien zahlreiche Projekte verwirklicht worden und einiges zum Wohle der Bevölkerung auf den Weg gebracht worden. Zu der eigentlichen Ehrung erhielt Kurt Müller als Dank und Anerkennung eine Urkunde und ein Präsent. Als Meilensteine im Wirken des ehemaligen Ortsvorstehers nannte Bürgermeister Dr. Rippberger die Fortführung der Ortskernsanierung, die Erweiterung der Wohnbauflächen, die Ausweisung des neuen Gewerbegebietes ,,Stöckig“, Straßenverbesserungen, die Wasserversorgung und diverse gemeindliche Bauvorhaben wie z.B. die Generalsanierung der Grund- und Hauptschule in Mudau. Unter seiner Egide konnte der allgemeine Erholungswert in der Gemeinde verbessert werden mit der Sanierung des Kinderspielplatzes, der Sanierung und Erweiterung der Freizeitanlage und der Aufstellung von Informationsschildern. Besonders erwähnte das Gemeindeoberhaupt die Restaurierung der Mariensäule, die Wiederaufstellung ,,Alter Brunnen“ am Rathaus, das Herrichten des ,,Entenmörders“ und seine Unterstützung bei der Wiederaufstellung von Bildstöcken. Kurt Müller habe seine positive ,,Duftmarke“ auch bei den Feierlichkeiten zu 725 Jahre Mudau, bei der Buchvorstellung ,,Mudau im Wandel der Zeit“ und bei den Heimattagen ,,Mudau 2002“ mit anschließender Gründung der Bürgerstiftung gesetzt. Für all seine Aktivitäten dankte der Bürgermeister und Vorsitzender Roland Grimm dem ,,Unruheständler“ Kurt Müller namens der Stiftung und der gesamten Bevölkerung. (L.M.)