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Große Resonanz für die "Weltenbummler"

Mudau. (lm) Am vergangenen Wochenende reisten ca. 400 Besucher in der Mudauer Odenwaldhalle mit Jeanette und Christian Grimm einmal um die Welt. „Wir hatten ursprünglich nur für 180 Personen bestuhlt und sind von dem Interesse der Menschen überwältigt worden“, so die beiden Weltenbummler. Beide genießen die Erlebnisse und Kulturen in fernen Ländern, sehen es als wertvolle Erfahrung, „das Leben von außen zu sehen“, sich dadurch immer wieder zu erden und gerne in die schöne deutsche Heimat zurück zu kommen. „So vergisst man nicht, wie gut wir hier leben.“ Die beiden gebürtigen Mudauer leben in Freiburg, sind Lehrer in Südbaden. Entsprechend kurzweilig hatten sie die Moderation zu dem grandiosen Lichtbildvortrag gestaltet. Und zwar immer wieder als spaßigen Dialog, bei dem der Zuschauer das Gefühl hatte, mit einbezogen zu sein in das unglaubliche Erleben einer Weltreise mit unzähligen privaten „Schön-Momenten“, die im südlichen Afrika startete. Mit einem alten THW-Fahrzeug fuhren sie durch das noch immer vom Bürgerkrieg gezeichnete Angola und verbrachten drei Wochen in einem Buschcamp. In Botswana erlebten sie einen Rundflug übers Okawango-Delta, das sie später mit einem Mokoro (Einbaum) durchschipperten und sie lebten auf den kleinen „Delta-Inseln“ zwischen Elefanten und Löwen. Nur zwei von unzähligen Geschichten, die ihre Reise schrieb. Jeanette und Christian Grimm nahmen ihr aufmerksames Publikum mit auf ihre Reise, die weiter ging über Abu Dhabi nach Brasilien und mit Zwischenstopp in Buenos Aires nach Chile, von wo aus als nächstes die Fidschi Inseln und Australien angeflogen wurden. Hier machten die beiden einen ausgedehnten „Urlaub“ zusammen mit beiden Elternpaaren, die das Outback, aber auch die anderen Besonderheiten dieses großen Landes genauso genossen und „inhalierten“. Doch nachdem diese „Luxuspause“ zu Ende war, flogen die Eltern zurück nach Deutschland und die beiden „Weltreisenden“ erreichten über die Zwischenstopps Hong Kong und Kuala Lumpur schließlich Nepal und Indien, das sie als Land der größten Gegensätze ansahen. In ihren Geschichten wurden dann die Farben Rajasthans, die Schönheit des Taj Mahal und auch die abgelegene Region „Nagaland“ mit den ehemaligen Kopfjäger-Stämmen lebendig. Das immer noch sehr ursprüngliche Myanmar sowie die Tempelruinen von Angkor Wat in Kambodscha führten dann schließlich zum letzten Ziel: Laos - Idyll und Wohlfühl-Oase mit unglaublich freundlichen Menschen und einem gemütlichen, besinnlichen Reiseschluss. Wie die beiden „Weltenbummler“ erläuterten werden 50 Prozent des Vortrags-Erlöses an zwei Hilfsprojekte gespendet. Zum einen nach Nepal an die „Karuna School“ und dann an die „Loloma Foundation“, welche auf den Fidschi Inseln hilft. Für die Karuna School werden Lehrerinnen ausgebildet, welche dann die Kinder der Bergbauern unterrichten. Auf den Fidschi Inseln werden Operationen z.B. an Lippen-Kiefer-Gaumenspalten mit Hilfe der Loloma Foundation durchgeführt. Jeanette und Christian Grimm waren überrascht und dankbar, dass sich so viele Menschen für ihren Vortag interessiert haben somit einen Großteil zur Spendenaktion beigetragen haben.