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Gelungenes Ordensfest der KaGeMuWa

Mudau. Es hat sich einiges geändert bei der Karnevalsgesellschaft „Mudemer Wassersucher“ im Jahr 1 nach Sitzungspräsident Erich Maier. Das neue Präsidenten-Dreigestirn unter Leitung von Ralf Lorenz wollte die vielen Aktiven während des Ordensfestes in kein Gasthaus drängen, dazu, so die Verantwortlichen, sei die KAGEMUWA einfach zu sehr gewachsen.

Und weil man dieses Gedeihen grundsätzlich befürworte, wurde in diesem Jahr erstmals die Odenwaldhalle als Location gewählt. Und der Anblick war überwältigend, Schwarz-Rot – die Farben der Spitzdudden - waren in der Deko von Bühne und Tischen, aber auch bei den Gästen dominierend. Die Bestuhlung war dem Kleinkunst-Bühnen-Flair entsprechend und unterstützte so das Ambiente der gelungenen Darbietungen im Rahmenprogramm um Ordensverleihung und Würdigung langjähriger Mitglieder. Seine besonderen Willkommensgrüße unter den unzähligen Gästen entbot Ralf Lorenz vor allem Ehrenvorsitzendem Karl-Otto Müller, Ehrenpräsident Erich Maier sowie den Ehrenmitgliedern Gerhard Link, Helmut Korger sen. Ernst Hauk, Josef Friedel, Rolf Link, Roland Grimm, Gernot Hauk, Gerhard Kistner und Walter Lorenz. Den Jahresorden stellte er vor als „en Keks aus ganz viel Butter, doch mehnt ma uff de nächste Blick, is des echt oder bloss en Trick, a sachemol do wert ma glei beschisse, do ist doch scho e Eck weg gebisse!“ Und damit war auch das Motto klar: „Jede(r) hot draa zu knabb(pp)ern“. Die weitere Begrüßung übernahmen die Mitpräsidenten und Hauptmoderatoren des Abends, Helmut Korger und Uwe Lenz. Dazu gehörte auch die Vorstellung des Prinzenpaares, Seine Tollität Prinz Markus II. (Wellm) und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Tatjana I (Grimm-Wellm). Das junge Paar wohnt zwar in Markelsheim, hat aber seine familiären und vereinsmäßigen Wurzeln in Mudau. So tanzten beispielsweise beide seit Jahren in der Gemischten Schautanzgruppe der KAGEMUWA mit. Und wie in ihrer Vorstellungsrede deutlich wurde, sind beide Fastnachter mit Leib und Seele. Da im Heimatdorf des Prinzen während der Zeit höchstens ein Kappenabend stattfindet, toben sie sich gerne in Mudau aus. Dabei sind sie flexibel und machen jeden Job. Ob Garde oder Prinzenpaar, sogar die Präsidentschaft könnten sie sich vorstellen. Dem Markelsheimer Prinzen gefällt die Mudemer Faschnacht jedes Jahr mehr, dafür lernt er sogar den prägnanten Dialekt: „De Faschenachtsprinz mache is a net sou schlimm, des g’heert halt dazu, wenn’d heierscht a Grimm“. Nach der Ordensübergabe durch die 1. Vorsitzende der „Mudemer Wassersucher“, Uli Schäfer, wurde es Zeit, das Gefolge der Majestäten vorzustellen, und das gelang Helmut Korger und Uwe Lenz in charmant lockerer Manie. Tanzmariechen Melissa Schell, trainiert von Maria Bangert und betreut von Mutter Sonja, sorgte für den gelungenen tänzerischen Auftakt. Denn offensichtlich hat sie weder an Temperament noch an Beweglichkeit verloren. Nach den ebenfalls gelungenen Beiträgen von Minigarde, Prinzengarde, Gemischter Schautanzgruppe und Wassersuchergarde kam schließlich der große Auftritt des Wassersucherrats. Immer wieder wurde das abwechslungsreiche Programm unterbrochen durch die Würdigung langjähriger und aktiver Mitglieder der Karnevalsgesellschaft. Dabei ließ es sich Ehrenpräsident Erich Maier nicht nehmen, die Laudatien der zu Ehrenden bekannt zu geben. Für 11 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden gewürdigt Jürgen Friedel, Mario Gaibler, Jürgen Grimm, Wolfgang Herkert, Wolfgang Kipp, Bettina Korger, Uwe Lenz, Eva Maria Link, Ingo Link, Christine Lorenz, Ralf Lorenz, Achim Mechler, André Mechler, Jasmin Mechler, Uwe Mechler, Eva-Maria Müller, Richard Neubrand, Andreas Rapp, Edith Späth, Kerstin Walter, Markus Walter und Monika Walter. Seit 22 Jahren halten Bernhard Breunig, Ulrike Breunig, Edgar Galm, Anette Müssig und Eberhard Noz der KAGEMUWA die Treue und seit 33 Jahren unterstützen Ernst Hauk, Joachim Lindegger, Erich Maier und Liesl Schmitt ihren Traditionsverein nach besten Kräften. Die höchste Würdigung wurde nach 44 treuen Vereinsjahren Günter Hört zuteil, der sich krankheitsbedingt entschuldigt hatte. Das gelungene Rahmenprogramm des Abends gestalteten neben den tänzerischen Beiträgen der Garden in der Bütt zum Thema der „Neuen Winterjacke“ des Wassersucherrats Helmut Korger und Uwe Lenz, in einem überaus gelungenen Sketch zum Thema „Uff em Baahnhof“ Christa Scheuermann und Hannelore Breunig und in einem „Rundumschlag als Jahresrückblick“ Ralf Späth und Marco Scheiwein. Alles in allem ein überaus gelungener Abend, der in seiner Gestaltung neue Wege ging und von donnerndem Applaus als Zeichen der Erfolgsspur belohnt wurde. Für Musik zur Unterhaltung und zum anschließenden Tanz sorgte die hauseigene KAGEMUWA-Kapelle.