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"Ehemaligen-Kapelle" spielte groß auf

Mudau. (lm) Anläßlich des Silberjubiläums der Mudauer Musikparade hatten sie einige, genauer sechs Extraproben in großartiger Atmosphäre mit Spaß und Geselligkeit eingelegt, die Ehemaligen der Mudauer Trachtenkapelle unter Stabführung von Roland Grimm. Es war auf Wunsch des 1.Vorsitzenden Norbert Banschbach nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins im vergangenen Jahr der 2. Auftritt ehemalig aktiver Musiker. Zusätzlich merkte man, dass sich da „alte Hasen“ mit Erfahrung und viel Spaß an der Blasmusik auf der Bühne bewegten. Und das im wahrsten Sinn des Wortes, denn sie lieferten ein echtes Showprogramm und waren der absolute Knaller des Sonntagnachmittags, musikalisch eingebettet in so hervorragende Kapellen wie den Musikverein aus Trennfurt, die Feuerwehrkapelle Osterburken und die Heddebörmer Musikanten. Doch das Mudauer Publikum liebte „Die Ehemaligen“, vielleicht weil nicht zu überhören war, dass einfach nur unglaublich viel Spaß ohne Leistungsdruck mit ihrer Musik rauslassen konnten. Mit echten Gassenhauern wie z. B. das „Trompetenecho“, „Wir sind Kinder von der Eger“, „Dahoam is dahoam“, „In Junkers Kneipe“, „Auf der Vogelwiese“, „Alte Freunde“, Egerländer Liedermarsch“, „Garten-Polka“ oder „Bis bald auf Wiederseh’n“ brachten sie die Stimmung im idyllischen Rathaushof so zum Kochen, dass die Zugaberufe noch 500 Meter weiter zu hören waren und die Gäste lautstark mitsangen. Nach Aussage von Roland Grimm hatte man sich zum Ziel gesetzt, den Zuhörern echte schwungvolle Blasmusik aus dem Unterhaltungsbereich zu bieten. Und das mit großem Erfolg. Schwierigkeiten gab es – ebenfalls nur nach Meinung der Akteure - hie und da beim Ansatz, „der ja kaum noch vorhanden ist, wenn ein Blasmusiker lange Zeit nicht spielt“. Technische Probleme gab es überhaupt keine. Vor allem, weil die Stücke abwechslungsreich und mit hoher Dynamik vorgetragen wurden. Weiter hatte die Truppe den Ehrgeiz, die Zuhörer mit interessanten und lustigen Bemerkungen zu unterhalten, was unter der kurzweilig humorvollen Moderation von Roland Grimm und Uwe Lenz, sowie der Vorstellung der Gruppe und einiger spaßigen Begebenheiten bei den Proben in der unnachahmlichen Weise von Peter Schlär mehr als gelungen rüberkam. Es gelang den „Unverwüstlichen“ sogar Ralph Müller als Dirigent und Norbert Banschbach als 1. Vorsitzenden des Musikvereins sowie den Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger bei den letzten Stücken zum Mitmachen zu bewegen.