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Vorstandswechsel bei Forstbetriebsgemeinschaft Steinbach/Rumpfen/Langenelz

Steinbach. ,,Bei etwas gleich hohem Einschlag im Vergleich zum Vorjahr konnte ein deutlich verbessertes Verkaufsergebnis erzielt werden und das weckt Hoffnung für die neue Einschlagsaison“. So der Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Steinbach-Rumpfen-Langenelz, Werner Noe, im Rahmen der Jahreshauptversammlung als Kernpunkt seines Berichtes über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres.

1. Vorsitzender Karl-Georg Müller konnte hierzu eine stattliche Zahl von Waldbesitzer begrüßen und ihnen für ihr Interesse an der Betriebsgemeinschaft danken. Nach den schwachen Jahren aufgrund des enormen Anfalls von Sturmholz und Schneebruch herrsche derzeit eine rege Nachfrage auf dem Holzmarkt. Für die Kassenprüfer bescheinigte Heiner Müller dem Geschäftsführer sowie der gesamten Vorstandschaft eine tadellose und zukunftsweisende Arbeit, was die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft zur Folge hatte. Im nächsten Tagesordnungspunkt, der die Wahlen zum Vorstand beinhaltete, erklärten der bisherige 1. Vorsitzende Karl-Georg Müller, sein Stellvertreter Willi Frank und auch Geschäftsführer Werner Noe, dass sie für eine erneute Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stünden. Unter der Leitung von Oberforstrat Niemann von der Forstbetriebsleitung Walldürn brachten die anschließenden Neuwahlen folgendes eindeutiges Votum: 1. Vorsitzender Karl Herkert (Rumpfen), Stellvertreter bzw. Vertrauensleute für die Ortsteile Georg Moser (Steinbach) und Konrad Galm (Langenelz), Kassenprüfer Heiner Müller und Friedbert Schäfer, Geschäftsführer Thilo Sigmund. Der ausgeschiedene Vorsitzende Karl-Georg Müller dankte namens der ,,alten“ Vorstandschaft den Waldbesitzern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ortsvorsteher Georg Moser würdigte im Namen der Forstbetriebsgemeinschaft die langjährige und engagierte Tätigkeit und überreichte unter dem Beifall der Versammlung Karl-Georg Müller für 5jähriges Engagement als Vorsitzender, Willi Frank und Werner Noe für deren 20jährige überdurchschnittlich engagierte Tätigkeit in der Vorstandschaft ein Präsent. Oberforstrat Niemann gab im Anschluss einen Überblick über die allgemeine Holzmarktlage und betonte, dass der Odenwald im Gegensatz zu vielen anderen Landesteilen, in diesem Jahr von einem Borkenkäferbefall nur gering betroffen war. Der Holzvorrat besonders im Privatwald sei immer noch sehr hoch. Hier könne zukünftig ein großes Einschlagpotential realisiert werden, zumal der Absatz des Holzes wegen guter Exportnachfrage und steigenden Sägewerkskapazitäten unproblematisch sei. Büroleiter Helmut Breunig, bei der Forstbetriebsgemeinschaft Walldürn für die Vermarktung des Privatwaldholzes zuständig, warb bei den Waldbesitzern um ein frühzeitiges Anmelden ihrer Holzmengen. Dies erleichtere die allgemeine Arbeit und die Verhandlungen mit den Käufern und somit könne das Holz über Vorverkaufsverträge abgesichert werden. Im Anschluss hielt Forstrevierleiter Thilo Sigmund ein Referat zum Thema ,,Arbeitsaufsicht und Unfallverhütung“. Ortsvorsteher Georg Moser verabschiedete Büroleiter Helmut Breunig aus der Runde der FBG mit einem Präsent, da dieser im kommenden Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gehen werde. Helmut Breunig habe sich beim Holzverkauf für die FBG große Verdienste erworben. (L.M.)