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Förderverein GHS Mudau übergibt neue Leinwand

Mudau. (lm) „Bildung und stete Fortbildung werden zu einer immer wichtigeren Sache in unserer heutigen Gesellschaft und Zeit.“ Deshalb finde man es gut, dass die Landesregierung und das Kultusministerium es fertig brachten, die begonnenen Veränderungen der Schullandschaft zu präzisieren und umzusetzen. Wenn auch so manches, vor allem im ländlichen Raum, an den Bedürfnissen vorbeigehe, bestehe nun die Möglichkeit, bezogen auch auf den Schulstandort Mudau, zu reagieren. So der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Grund- und Hauptschule Mudau Gerhard Engelhard im Rahmen der Mitgliederversammlung und im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Klaus Erich Schork, Rektor Jochen Schäfer mit Lehrerkollegium, Elternvertretern und all seinen Vorgängern im Amt sowie Hans Slama vom HVV. Mit der Besetzung der Schulleiterstelle zu Beginn des Schuljahres verfüge die Schule über eine komplette Führungsmannschaft und könne die großen Herausforderungen bezüglich des Schulstandortes und seines Innenlebens kompetent angehen. Man sei sich aber durchaus bewusst, dass das Schülerpotential recht dünn sei und man Reaktionen der Eltern und deren Akzeptanz nicht voraussagen könne, betonte der Vorsitzende weiter in seinen Ausführungen. Dass man aufgrund zahlreicher Aktivitäten Rücklagen bilden konnte lag an dem großen Engagement der Mitglieder des Vereins und an der Gemeinde Mudau mit Bürgermeister, Gemeinderat und Ortschaftsrat, die als Rückenstärkung für eine sächliche und finanzielle Ausstattung dieser Bildungseinrichtung Sorge tragen. Als weiteren Eckpunkt in der Schulförderung nannte Engelhard die Schulz-Stiftung mit ihren finanziellen Mitteln für außergewöhnliche Maßnahmen. Bezüglich des Fördervereins nannte der Vorsitzende das Sponsoring verschiedener Theaterevents mit dem Projekt auf der Wildenburg und die beliebten „Lichterklänge“ in enger Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verkehrsverein als Höhepunkte im kulturellen Angebot in der Gemeinde. Einen größeren Geldbetrag habe man eingesetzt, um die in die Jahre gekommene Leinwand in der Aula zu ersetzen und offiziell an diesem Abend zu übergeben. Ein Dank galt neben den Mitgliedern besonders den Sponsoren und privaten Spendern für ihre tatkräftige Unterstützung, und hier stellvertretend aller der Familie Stich aus Steinbach für die großzügige Spende aus ihrer Christbaumaktion. Die Zusammenarbeit mit der Schulleitung nannte der Vorsitzende harmonisch und sehr gut, was auch für die gesamte Vorstandschaft gelte. Kassenführerin Manuela Galm konnte im Anschluss über eine zufriedenstellende Finanzlage im Förderverein berichten und da die Revisoren Bernhard Müller und Josef Friedel keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Für die aus dem Amt als 2. Vorsitzende ausgeschiedene Dana Rögner wurde einstimmig Timo Henrich nachgewählt. Da man den Status „Werkrealschule“ verloren habe wurde als Satzungsänderung die Bezeichnung „Förderverein der Grund- und Hauptschule Mudau e.V.“ beschlossen. Der Verein selbst könne derzeit auf 105 Mitglieder stolz sein, was auch in den Grußworten der Gäste genauso hervorgehoben wurde, wie die hohe Akzeptanz der Aktivitäten des Vereins zum Wohle der Schule und damit auch zum Wohle der gesamten Gemeinschaft. So lobte Dr. Rippberger die hervorragende Arbeit, die seit Jahrzehnten in der Mudauer Grund- und Hauptschule geleistet werde. Er sieht das Hauptproblem in den schwindenden Kinderzahlen, und steht voll hinter den innovativen Ideen der neuen Schulleitung. „Wir können Realschule!“ – Und das mit dem Vorteil von kleinen Klassen, kurzen Wegen, qualifizierten Lehrern und hoher Flexibilität, hatte Rektor Schäfer im Hinblick auf den neuen Bildungsplan erläutert und damit nicht nur den Optimismus des Ortsvorstehers Schork gestärkt, dass genügend Kinder an der Mudauer Schule bleiben werden, wenn die Eltern erst die enormen Vorteile der Schule erkannt haben. Abschließend der Versammlung betonte Gerhard Engelhard, dass nach wie vor die satzungsgemäße Unterstützung der Kinder und Jugendlichen mit einem besonderen Augenmerk auf die Sicherung des Schulstandortes im Vordergrund der Vereinsarbeit liegen werde.