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Seniorenfeier bot Abwechslung - leider nur dürftige Resonanz

Mudau. (lm) „Wenn alle Bürger ab 65 Jahre aus Mudau, Langenelz, Rumpfen, Donebach/Ünglert, Mörschenhardt/Ernsttal, Steinbach und Stürzenhardt heute hier her gekommen wären, hätte die Odenwaldhalle bei weitem nicht gereicht“, versuchte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger die Enttäuschung der Organisatoren um Ortsvorsteher Klaus Erich Schork wegen der dürftigen Resonanz zur gemeinsamen Seniorenfeier abzumildern. Das Gemeindeoberhaupt hatte es sich nicht nehmen lassen, seinen 52. Geburtstag bei Kaffee, Kuchen und Unterhaltung mit den Senioren zu feiern. Als Dankeschön sang ihm der ganze Saal ein Geburtstagsständchen, nachdem OV Schork im Namen aller gratuliert hatte. In Anwesenheit seiner Ortsvorsteher-Kollegen Franz Brenneis, Wendelin Schäfer und Georg Moser sowie Pfarrerin Seraphin-Hohmann und Pfarrer Werner Bier, der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Barbara Hoffmann und Clemens Herkert und Rektor Jochen Schäfer dankte Schork allen, die zum Gelingen der Seniorenfeier beigetragen haben. Vor allem der Kolpingfamilie für Deko und Bedienung und natürlich den Aktiven auf der Bühne. Zum Auftakt des kurzweiligen Rahmenprogramms brachte der Kirchenchor Steinbach unter Leitung von Gerd Münch einige Liedbeiträge zu Gehör, darunter „Heut ist ein schöner Tag“ oder „Weil kein Tag je wiederkehrt“. Harald Grimm erfreute die Gäste mit Anekdoten, Gedichten und Geschichten im Mudemer Dialekt, der ihm selbst so wichtig ist. Denn er ist der Meinung: „Dialekt is Muddersproch, Heimat und eefach blous scheij“. Blasmusikalischen Schwung brachte dann zur Kaffeezeit die Mudauer Trachtenkapelle unter Stabführung von Ralph Müller in den Saal. Nach einem Segen der evangelischen Pfarrerin teilte Pfarrer Bier ein Gebet der Hl. Theresa von Avila aus, das ganz offensichtlich über die Jahrhunderte nichts an Aktualität verloren hat und in dem sich ganz bestimmte jeder im Saal – egal welchen Alters – wiederfinden konnte. So bat sie z. B. „Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen“ oder auch „Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr“.