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Ausstellung von Alexandra Sigmund

Mudau. Es ist ihre erste eigene Ausstellung, doch wenn sie es nicht in ihrer kurzen Vita erwähnt hätte, wäre es keinem der zahlreich erschienen Gäste – darunter Regionaldirektor Horst Warnik, Bürgermeisterstellvertreter Walter Herkert, Ortsvorsteher Kurt Müller und der ehemalige Kreisrat Gerhard Münch - in der Mudauer Sparkassenfiliale aufgefallen.
Alexandra Sigmund meisterte ihr Debüt wie ein „alter Hase“.

Nach der Begrüßung durch Filialleiter Josef Friedel hielt sie ein kurzes Resümee über ihren Weg zur Kunst und führte gekonnt durch die vielseitige Ausstellung, die diesen Weg schon für sich sehr deutlich aufzeigte. Schon seit der Schulzeit schlägt ihr Herz für die Kunst, auch wenn sie sich beruflich für den Sport entschieden hat. Durch die Mudauer Heimattage, wo sie sich mit anderen Künstlern präsentierte, hat sie ihr Hobby neu entdeckt. Sie probiert gerne neue Wege in ihrem Hobby, denn – nicht nur nach der Meinung von Alexandra Sigmund – „hat die Kunst viele Gesichter“. Und so vielseitig wie diese „Gesichter“ sollte denn auch die Auswahl der Materialien sein. Schon aus diesem Grund liegen der jungen Künstlerin Acryl- und Ölfarben ebenso am Herzen wie zarte Aquarelle oder handfeste Arbeiten in Ton. Und genauso vielseitig ist auch die Wahl ihrer Motive. Da hängt „die ganz eigene Kopie“ eines berühmten Meisters direkt neben den modern gehaltenen „Vögeln“, „nur schönen“ Blattbildern auf der Rückseite von zarten Blumenträumen und gegenüber von Körperstudien in Öl, Kreide und Ton. Hier begegnen dem unvoreingenommenen Betrachter neben den Portraits ihrer drei Kinder menschliche Gefühle und Empfindungen wie „Der Schrei“, „Gefangen“ oder „Die Frau im Hintergrund“ sowie geschlossene und offene Körperformen. „Wenn ich heute nicht hier wäre, hätte ich wirklich etwas verpasst“, lobte Bürgermeisterstellvertreter Walter Herkert, der seine Gemeinderatskollegin durch die Vernissage von einer ganz neuen Ebene kennen lernte. Seiner Meinung nach sei die Ausstellung ebenso beeindruckend wie der Mut von Alexandra Sigmund, als Newcomer ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen und damit wieder einmal den Beweis zu erbringen: „Auch Mudauer Kunst kann sich mit Fug und Recht sehen lassen“. Dass damit das kulturelle Angebot der Gemeinde erheblich bereichert wird, meinte auch Ortsvorsteher Kurt Müller, der sich wie sein Vorredner auch bei der Sparkasse Neckartal-Odenwald, insbesondere Josef Friedel, für die Möglichkeit der Präsentation in den Schalterräumen der Mudauer Filiale bedankte. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage gekonnt durch das Querflötentrio Anja Henn, Carina Scheuermann und Sonja Müller. Die Ausstellung von Alexandra Sigmund wird zu den üblichen Schalterstunden der Mudauer Sparkasse bis 17. Juni zu sehen sein. (L.M.)