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Wertvolle Hilfe bei der Berufsfindung

Am Donnerstag, 23.02.2012 unterzeichneten die Grund- und Hauptschule Mudau und die Aurora Konrad G. Schulz GmbH & Co.KG die Vereinbarung zur Bildungspartnerschaft.

Damit dokumentieren sie ihren Willen zur Zusammenarbeit. Die Kooperation umfasst die Präsentation verschiedener Ausbildungsberufe, Betriebserkundungen, Praktika im Rahmen der Berufswegeplanung für Schüler, Lehrerpraktika, Bewerbungstraining (Schriftliches Bewerbungsschreiben mit Vorstellungsgespräch), Ausbilder und Auszubildende im Unterricht, Eltern-/Lehrerinformationen usw.
Die Partnerschaft gilt zunächst für drei Jahre. Sie verlängert sich automatisch um jeweils ein Jahr, wenn nicht einer der Partner kündigt. Die Zusammenarbeit soll den zukünftigen Fachkräftebedarf der Firma gewährleisten und den Schülerinnen und Schülern der Schule bessere Einblicke ins Berufsleben ermöglichen. Im Rahmen der Berufswegeplanung lernen die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule Mudau betriebliche Abläufe, verschiedene Tätigkeitsbereiche sowie verschiedene Ausbildungsberufe innerhalb der Firma kennen. Dabei ist es der Schule wichtig, die Berufsbilder realitätsnah aufzeigen zu können. Zu diesem Zweck hat sie jetzt einen Profi an ihrer Seite, denn am besten lernt man nun mal von solchen, meinten Konrektor Walter Herkert und die Fachlehrer Heiner Schnorr, Eva-Maria Grimm, sie an der Schule verantwortlich für die Berufswegeplanung, und Frau Bischof bei der Vertragsunterzeichnung. Sie sehen damit eine neue Chance für die Schule, die es jetzt zu nutzen gelte. Er wünsche sich, dass der Vertrag nun mit Leben erfüllt wird und nicht nur auf dem Papier steht, betonte Konrektor Walter Herkert und dankte nochmals allen Beteiligten. Grundlage der gemeinsamen Aktivitäten ist die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“, die im Jahre 2008 zwischen der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft geschlossen wurde. Den Schülerinnen und Schülern soll dabei die Vielfalt der Berufswelt anhand praktischer Bildungsprojekte näher gebracht werden. Ferner dient die Partnerschaft als Hilfestellung bei der Berufsfindung. Dabei begegnen die Unternehmen den Jugendlichen im Verlauf ihrer Schullaufbahn als Modell der Arbeitswelt in verschiedenen Jahrgangsstufen und in unterschiedlichen schulischen Kontexten. Vernünftige Auszubildende zu bekommen sei heute immer schwieriger, betonte Petra Ilzhöfer, Kaufmännsiche Leiterin bei Aurora, daher begrüße sie ebenfalls die Bildungspartnerschaft, die einen wichtigen Kontakt mit jungen Menschen herstelle. So werde diesen die Angst genommen vor dem, was in der Ausbildung auf sie zukommt. Thomas Wießler von der Servicestelle Schulwirtschaft Buchen, der die beiden Bildungspartner auf ihrem Weg bis zur Vertragsunterschrift begleitet hat, lobte die „sehr angenehme Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“ bei der Vorbereitung der Partnerschaft. Er sei dabei auf „viele offene Ohren gestoßen“. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger stellte als Schulträger den Nutzen für die Gemeinde und die Schule aber auch für die Schüler in den Vordergrund und wünschte sich mit der Partnerschaft viel Erfolg und eine gute Zukunft. „Jeder hat etwas davon.“ (Bericht Alexander Ott, RNZ)