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Neue Heizzentrale in der Grundschule Schloßau hat sich bewährt

Schloßau. Schon der letzte Winter hat gezeigt wie sehr sich das Energiekonzept der Umweltbüros Salopek und Weinberg und die anschließende Erneuerung der Heizzentrale bei der Grundschule Schloßau mit Mehrzweckhalle und Lehrschwimmbad bezahlt gemacht hat.

Rd. 35.400 Euro, das sind etwa 60 Prozent der alten Energiekosten, werden jetzt pro Jahr eingespart. Das bedeutet ca. 55 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr. Die energetische Bewertung durch die Umweltbüros fand bereits im Jahr 2008 statt. Im Rahmen des Konjunkturprogramms II konnte der Gemeinderat dann auch finanziell 2009 „Grünes Licht“ signalisieren für die Erneuerung der kompletten Heizzentrale und der Beleuchtung. H. Salopek lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kast (Seckach), der Heizungsfirma Armin Flicker (Fahrenbach), Elektro-Betzwieser (Mosbach) und der Baufirma Reiner Müller (Großeicholzheim) sowie dem Zimmereibetrieb Arnold Mechler (Schloßau) und dem Malermeister Willy Kraft (Mudau). Weiter erläuterte er die Optimierung der Schwimmbad und Lüftungstechnik in der ersten Bauphase sowie im zweiten Schritt die Sanierung der Kessel und Regelungsanlage, der Beleuchtung und Elektrotechnik sowie den Einbau der Blockheizkraftwerk-Anlage, die inzwischen sogar ein kleines Nahwärmenetz ermöglicht. Für die Hauptlast wurde ein Pelletskessel mit angrenzendem Pelletsbunker eingebaut, die Spitzenlast und Reserve fängt ein Niedertemperaturkessel ab. Eine Besonderheit sei auch das ölbefeuerte Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung, dessen Abwärme ebenfalls für die Beheizung des multifunktional genutzten Gebäudes und des Kindergartens genutzt wird, und noch Kapazität für private Anwesen im Nahbereich frei hat. Diese mögliche Umsetzung werde derzeit geprüft, so Christoph Müller von der Gemeindeverwaltung. Alle Arbeiten konnten bereits 2009 noch vor Beginn der Heizperiode abgewickelt werden, und wie Rektor Ernst Hauk sehr lobend erwähnte: „Von den Bauarbeiten war so gut wie nichts zu hören oder zu spüren. Der Schulbetrieb konnte ungehindert weiter laufen“. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger lobte die geradlinige und vor allem sinnvolle Abwicklung der gesamten Maßnahme und dankte den Zuschußgebern, ohne die die Gemeinde das Projekt nicht hätte schultern können, obwohl es sich durch die hohen Einsparungen sehr schnell amortisiert. Bei Gesamtkosten von 280.000 Euro kamen ca. 117.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II und rd. 34.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichstock. „Über die gelungene Maßnahme können sich neben den Schloßauer Bürgern und der Gemeindeverwaltung vor allem Rektor Ernst Hauk, Hausmeister Freddy Plattek, Ortsvorsteher Herbert Münkel und Kämmerer Gerd Mayer freuen.“ Und diese brachten ihre Freude auch zum Ausdruck. Ortsvorsteher Herbert Münkel dankte der Gemeinde, dass sie die Schloßauer Schule mit der Maßnahme zukunftsfähig gemacht hat und zeigte sich überzeugt, dass die örtliche Bevölkerung das zu schätzen weiß. Rektor Ernst Hauk freute sich über die optimale Ausstattung und die Minimierung der Kosten, die hoffentlich dazu beitrage, dass die Schule erhalten bleibt und die Umweltbüros Salopek und Weinberg, ebenso wie Bauleiter Reiner Müller dankten allen für die gute Zusammenarbeit. „Diese Baustelle hat uns wirklich Spaß gemacht, weil alles rund gelaufen ist.“ (L.M.)