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23. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau in Mudau

Mudau. Angesichts des widrigen Wetters sprach Gerhard Sammet als Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins C124 Mudau den immerhin 70 Beschickern der 23. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau seinen besonderen Dank für 421 Ausstellungstiere aus.

Er betonte dabei, dass sich die Kaninchenzüchter um die Arten- und Rassenvielfalt kümmern und so die Erhaltung dieses wertvollen Kulturgutes garantieren. Denn ohne die Arbeit der Kleintierzüchter wären viele dieser schönen Rassen längst verloren gegangen. „Mit ihren Farben und Formen liefern sie uns ein fast grenzenloses Reservoir, an dem wir uns immer wieder erfreuen können.“ Auch der Besucherandrang ins vereinseigene Züchterheim ließ keine Wünsche offen, und so begrüßte Sammet in voll besetztem Haus Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Klaus Erich Schork und dessen Vorgänger im Amt, Kurt Müller, sowie mit Horst Niklas (Neckar-Odenwald-Tauber) und Peter Pisot (Sinsheim) gleich zwei Kreisvorsitzende. Sein besonderer Dank ging an Ausstellungsleiter Kuno Heneka, der diese Veranstaltung in bewährter Weise seit Wochen vorbereitet habe. Bürgermeister Dr. Rippberger und Ortsvorsteher Schork lobten den rührigen Verein, der seit Jahren als Werbeträger der Gemeinde im positivsten Sinne tätig sei und Jahr für Jahr Gäste aus Hessen, Bayern, Pfalz, Württemberg, Hohenlohe, Nord- und Südbaden zu seinen Schauen begrüßen könne. Sie betonten, dass es eine wahre Freude sei, die deutlich sichtbaren Zuchterfolge ansehen zu können und sprachen sowohl dem Ausrichter als auch den Beschickern ihren Dank für das Engagement aus. Dank galt auch den Preisrichtern Emil Fischer (Hemsbach), Jörg Breunig (Mosbach), Bernhard Mainberger (Ösfeld), Peter Pisot (Sinsheim-Weiler), Rainer Schunk (Oedheim) und Hermann Simon (Heddesheim). Als Lohn für ihr Engagement und ihren großen ideellen Einsatz erhielten die besonders erfolgreichen Züchter Urkunden, Pokale und Preisplaketten durch Ausstellungsleiter Heneka überreicht. Außerdem durfte jeder Aussteller zur Erinnerung einen „Schnee“-Hasen in Gold mit nach Hause nehmen. Den Vereinswettbewerb konnte dabei der Kleintierzuchtverein Sinsheim-Weiler mit 1914,0 Punkten gewinnen vor dem KTZV Uffenheim mit 1903,5 Punkten und dem KTZV Mömlingen mit 1627 Punkten. Der 1. Platz im Vereinswettbewerb der Jugend ging wie im letzten Jahr an den KTZV Uffenheim mit 1522,5 Punkten. Den Titel des Odenwaldmeisters errangen neben Edwin Haun (Mudau) mit Hermelin Blauauge und 387,5 Punkten, der aber zugunsten der zehn folgenden auf den Titel verzichtete, Edwin Schäf (Murrhardt) mit Weißen Neuseeländern und 387,5 Punkten, Franz Laumann (Osterburken) mit Zwergwidder grau-weiß und 386,5 Punkten. 386 Punkte erreichten Rainer Schunk (Oedheim) mit Deutsche Widder grau, Karl-Heinz Walter (Billigheim-Wa.) mit Graue Wiener, Peter Pisot (Sinsheim-Weiler) mit Kleinsilber schwarz, Edwin Schäf (Mudau) mit Hermelin Rotauge, die Zuchtgemeinschaft Dietrich-de Jong (Kleinheubach) mit Zwergwidder weiß Rotauge sowie die Zuchtgemeinschaft Hartmann-Schadt (Pflaumheim) mit Deutsche Riesen weiß. Und 385 Punkte erreichten die Zuchtgemeinschaft Bechtel-Steiger (Laudenbach) mit Kleinchinchilla und Walter Kessler (Bad Friedrichshall) mit Kleinsilber havanna. Auf ihre Odenwald-Champions konnten Ewald Fischer (Großostheim) mit seinem männlichen Weißen Neuseeländer und die Zuchtgemeinschaft Dietrich-de Jong (Kleinheubach) mit dem weiblichen Zwergwidder weiß Rotauge stolz sein.

Eine besondere Würdigung erfuhr im Rahmen der 23. Odenwald-Bauland Rassekaninchenschau in Mudau der langjährige Ortsvorsteher Kurt Müller aus den Händen des Kreisvorsitzenden Horst Niklas. Dieser betonte, dass die „Kreisverbandsmedaille“ damit erst zum 5. Mal verliehen wurde. Kurt Müller habe sich diese Würdigung redlich verdient durch seine jahrzehntelange Unterstützung der Mudauer Kleintierzüchter. Wie Gerhard Sammet als 1. Vorsitzender der Mudauer Kleintierzüchter betont hatte, habe es nie ein Nein von dem OV a.D. gegeben, wenn er um Hilfe gebeten habe. Ein wirklich überraschter Kurt Müller bedankte sich für diese Auszeichnung, die in Mudau vor ihm nur Bürgermeister Wilhelm Schwender erhalten hatte. Dabei bestätigte er noch einmal, dass ihm die Unterstützung des rührigen Kleintierzuchtvereins immer eine Selbstverständlichkeit gewesen sei. (L.M.)