Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

Ehrung für Gerhard Kistner beim Mudauer Kirchenchor

Mudau. ,,Der Chor ist in einer arbeitsreichen Zeit stets seiner Hauptaufgabe, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich zu gestalten und zu umrahmen, in vollem Umfang nachgekommen“

. So der 1. Vorsitzende des katholischen Kirchenchors Gerhard Kistner im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus ,,Rose“ zu der er auch Präses Pfarrer Werner Bier und Chorleiter Norbert Trunk begrüßen konnte. Der aus 23 Aktiven bestehende Klangkörper bedürfe trotz seines stabilen Gefüges einer dringenden ,,Blutauffrischung“ durch neue junge Mitglieder und Männerstimmen, sagte der Vorsitzende eingangs seines Berichtes. Um den Fortbestand des Chores zu sichern, sollten alle Chorglieder die Mitgliederwerbung forcieren und sich auch weiterhin bei den verschiedensten Aktivitäten einbringen. Kistner dankte allen, die sich im Berichtszeitraum für die Belange der Gemeinschaft eingesetzt hatten und ihre Stimme zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Menschen erschallen ließen. Mut, Kraft und Geduld erfordere es, Altes, Neues aber auch Ungewohntes nach liturgischen Maßstäben, musikalisch der Gemeinde vorzustellen. Mit Disziplin und Opferbereitschaft habe man die zahlreichen Proben und Auftritte im vergangenen meistern und mit dem ,,Wir-Gefühl“ die innere Stärke des Chores weiter festigen können. Insgesamt seien 52 Proben und Auftritte zu verzeichnen gewesen und den Probenbesuch bezeichnete der Vorsitzende als sehr gut. Auffällig war in dem Bericht von Schriftführerin Martha Link neben dem umfangreichen Programm über die Umrahmung von Gottesdienstes und Hochämter und der Teilnahme an Kirchenkonzerten vor allem die Häufung von „runden“ Geburtstagen von Sängerinnen und Sängern im vergangenen Jahr, in deren „Baujahr“ sich der neue Präses Pfarrer Werner Bier mit seinem 70. Geburtstag nahtlos einreihte. Nachdem die stv. Schriftführerin Helga Müller den ausführlichen Bericht von „Vereinschronistin“ Link über die kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen und Aktivitäten vorgelesen und Kassiererin Marita Galm einen positiven Bericht über die Vereinsfinanzen vorgestellt hatte, erteilten die Mitglieder auf Antrag von Kassenprüfer Arthur Galm als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Dem Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin Monika Knapp oblag es anschließend, einige besonders eifrige Mitglieder für ihre über 50malige Anwesenheit bei Proben und Auftritten auszuzeichnen. Dies waren: Norbert Trunk, Artur Galm, Helga Müller, Agnes Link, Martha Link, Christa Ruef, Rosa Schöllig und Erwin Volk. Ein Dankeschön für nur drei Fehlstunden erhielten Mechtihild Bönig, Burkardt Friedl, Ilse Kistner, Traudl Müssig, und Gisela Schell und nur viermal fehlten Monika Knapp, Brigitte Müller und Andrea Schöllig. Für seine 30jährige Vorsitzendentätigkeit wurde der 1. Vorsitzende Gerhard Kistner durch die 2. Vorsitzende Monika Knapp mit einer besonderen Auszeichnung bedacht und ihm für seinen ehrenamtlichen Einsatz gedankt. Als Vorbild für die Jugend habe er sich um die Musica sacra, die Kirchengemeinde und damit auch um die örtliche Gemeinschaft mit seiner Zuverlässigkeit, seinem Engagement und seinem Pflichtbewusstsein verdient gemacht, seit er das Amt von seinem Vorgänger Karl Künzel übernommen hat. „Bis heute ist das Singen ein wichtiger Bestandstandteil seines Lebens. Und 30 Jahre Vorstand, das soll Dir erst mal einer nachmachen“. Ilse Kistner wurde als wichtige Stütze ihres Mannes mit einem Blumenpräsent gedankt. Präses Pfarrer Werner Bier schloss sich den Glückwünschen zum „Dienstjubiläum“ gerne an, denn es sei etwas ganz Besonderes, ein solches Amt gleich zweimal 30 Jahre – im Kirchenchor und im Gesangverein – mit solcher Hingabe zu begleiten. Gleichzeitig dankte er dem Chor für das treue und harmonische Miteinander. Sein Wunsch, das lateinische Liedgut neben der gängigen Kirchenmusik zu bewahren ist bei Dirigent Norbert Trunk bereits auf offene Ohren gestoßen, bestätigte dieser und dankte dem Chor für sein wirklich außergewöhnliches Engagement, das unbedingten Respekt verdiene. (L.M.)