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Strouhbischl-Theater begeisterte

Schloßau. Mit einem turbulenten Lustspiel in drei Akten wussten die Mitglieder des ,,Strouhbischl-Theater“ in der Schloßauer Turnhalle auch in diesem Jahr wieder ihre zahlreichen Gäste zu begeistern.

Das dokumentierte der lang anhaltende Applaus und die fröhlichen Gesichtern zweifelsfrei. Unter der gekonnten Regie von Klaus Scholl ging es um die Jungbäuerin Rosi, die nach dem Tod ihres Mannes den Bauernhof alleine bewirtschaftete. Ihr Schwiegervater Opa Anton hatte nur Dummheiten im Kopf und so erfuhr Rosi lediglich durch ihre Mutter Klara, die jedoch wegen ihres Putzfimmels dem Opa ein Dorn im Auge war, Unterstützung. Die geizige Nachbarin Brunhilde tauchte regelmäßig bei Rosi auf, um die neueste Frauenzeitschrift ,,Herz-Schmerz“ auszuleihen. Postbotin Lisa schwärmte von der Kolumnistin Britta von Schwallbach, die in dieser Szene Ratschläge von ,,Frau zu Frau“ veröffentlicht, wodurch sich Lisa endlich den ,,Richtigen“ erhoffte. Mit Gustav Glitzer tauchte sogar ein Heiratskandidat nach einer Anzeige auf, der aber den Erwartungen nicht entsprach. Dr. Reinhard Kümmerlich hatte sich verlaufen und wurde von der Bäuerin versehentlich für den sehnlichst erwarteten Tierarzt gehalten. Hinzu kam der Feriengast Hajo Hassmann als überzeugter Single und Autor von frauenfeindlichen Büchern. Als sich Brunhilde mit einer Leserzuschrift an die Ratgeberin wandte, stellte sich überraschenderweise heraus, dass Hajo Hassmann als Verfasser dieser Tipps fungierte. Dann tauchte auch noch Sunny als Hajos heimliche Geliebte auf und Opa Anton ließ sich aufgrund seiner Intimkenntnisse ,,Schweigegeld“ bezahlen. Alles schien bestens geregelt zu sein, doch als Rosis Mutter bei Anton einzog, wünschte sich dieser sogar den Feriengast wieder zurück. Eine turbulente Aufführung, die sich aufgrund der guten schauspielerischen Darbietungen mit hohem Unterhaltungswert nahtlos an die bisherigen erfolgreichen Aufführungen des ,,Stroubischl-Theater“ Schloßau anschloss. Im Hintergrund soufflierten Lorene Stuhl und Markus Brettinger und als Darsteller glänzten: Bernd Grünewald als Anton, Dorothea Pfaff als Rosl, Karin Schneider in der Rolle der Klara, Regina Fertig als geizige Brunhilde, Hella Kizmann spielte die Postbotin Lisa, Markus Geiger den Dr. Reinhard, Michael Balles den Hajo Hassmann, Klaus Scholl die zimperliche Sunny und Martin Stuhl war Gustav Glitzer. (L.M.)