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Pferdefreunde kreierten "Lebendiges Adventskalenderfenster"

Mudau. Allein der Duft von Glühwein, Punsch und heißen Waffeln vermittelte den unzähligen Besuchern auf dem Hof der „Sängerlaube“ schon ein heimeliges Gefühl der Vorfreude, das seinen Höhepunkt beim Öffnen des 21. Adventsfensters um 18 Uhr erfuhr.

Nicht nur die Kleinen und Kleinsten zeigten sich begeistert von der Idee der Pferdefreunde Mudau, in der Scheune von Familie Linz eine lebendige Krippe im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ aufzubauen. Verstärkt wurde die vorweihnachtliche Stimmung noch durch die stimmungsvolle Musik der Bläser Mario Zettl, Markus Dierolf, Jan Breunig und Stefan Schüßler, deren Spiel die unzähligen Besucher zum Mitsingen animierte. In der Begrüßung von Peter Schlär in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der Pferdefreunde Mudau wurde deutlich, dass man bei der Bitte um Mithilfe bei diesem Projekt ausschließlich auf offene Ohren gestoßen sei. Egal ob es sich um die liebevolle Bewirtung „drumrum“ oder um die Gestaltung des „Fensters“. Als Josef fungierte Alexander Müller, als Maria Shakira Schlär, die Schafe und der Esel wurden aus Mudau gestellt, doch „es gibt in Mudi keine Ochsen mehr“, klagte der Organisator und meinte den Kernort. Gut dass die Schloßauer zur Gemeinde gehören und aushelfen konnten. Denn zu Weihnachten gehören Oxsch und Aischel ebenso wie Maria und Josef. Das bestätigte sich auch in den beiden Weihnachtsgeschichten aus Deutschland und Österreich, die „Boli“ Harald Grimm gekonnt zu Gehör brachte. Die Besucher des 21. Adventsfensters zeigten sich begeistert, was die Dankesworte von Ortsvorsteher Kurt Müller verdeutlichten. Und endlich wurde der „Lebendige Adventskalender“, den Gemeindereferentin Carmen Eckert vor vier Jahren erstmals in Leben gerufen hatte, auch so gewürdigt wie es den Akteuren zukommen sollte. Sie erläuterte: „Jeden Abend um 18 Uhr wird in unserer Pfarrei ein Fenster „geöffnet“, das Kinder, Jugendliche oder ganze Familien gestaltet haben. Damit möchten wir die Adventszeit als besondere Zeit erfahrbar machen“. (L.M.)