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Steinbacher Weihnachtsmarkt mit Neuheiten

Steinbach. „Es ist schön, dass so viele den Weg nach Steinbach bei diesem Wetter nicht gescheut haben“, freute sich Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. Denn dieser Weihnachtsmarkt biete jedes Jahr neue Überraschungen.

In diesem Zusammenhang sei neben dem absolut ungewöhnlichen „Sauwetter“ zum einen der gelungene Auftritt der Buchener „Handicaps“, zum zweiten die „Rest“-Ausstellung in der „Cosmopolitan Lounge“ und schließlich als Vermächtnis von Peter Baumbusch die neue Geopark-Veröffentlichung über die Steinbacher St.Martins-Kapelle in Form eines Flyers zu nennen. Diesen Flyer stellte Christoph Müller dann genauer vor und dankte Frau Diehl aus Mainz, die im Auftrag des Geoparkes für das gelungene Layout dieser 3. Veröffentlichung im Rahmen der Mudauer Geopark-Prospekte sorgte und OV Georg Moser für die engagierte Verfasser-Arbeit im Zusammenwirken mit Peter Baumbusch. Dieser offiziellen Vorstellung des neuesten Flyers ging eine ganz besondere Markteröffnung durch Georg Moser voraus unter musikalischer Begleitung der Schneeberger Musiker Werner Zipf an der Trompete und Peter Horn am Akkordeon, ergänzt durch den Ortsvorsteher am anspruchsvollen „Waschbrett“. Glühweinduft und Plätzchen-Aroma lockten trotz Regen und Wind zahlreiche Besucher an die weihnachtlichen Buden mit ihren attraktiven Geschenke- und Verzehrangeboten. In der Schule war das turnusgemäß stattfindende Kasperletheater ein Magnet für sich und die „Handicaps“ von der Lebenshilfe Buchen und Umgebung rissen ihre Publikum so mit, dass es kaum einen gab, der nicht „Stille Nacht, Heilige Nacht“ oder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und vieles mehr mit sang. Wie ihr musikalischer Leiter erläuterte, seien die normaler 17 Menschen mit geistiger Behinderung und 9 andere keine Band, sondern eine Bande mit unglaublichem Spaß an der Musik. Und man hoffe, diese Freude vermitteln zu können. Dem Beifall nach gelang dies auf Anhieb, wobei das Repertoire der „Handicap-Bande“ unglaublich war und sogar noch durch Eigenkompositionen wie – je nach Aufführunggsort – die „Odenwälder bzw. Bauländer Weihnacht“ bereichert wurde. Die musikalische Gestaltung am Sonntag übernahm dann die Odenwälder Trachtenkapelle aus Mudau, und die hatte noch so viel Drive vom Jahreskonzert am Abend zuvor, dass die Begeisterung beim Publikum schon fast vorprogrammiert war. (L.M.)