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Ehrungen standen im Mittelpunkt

Mudau. (lm) In der Odenwaldhalle trafen sich die Mitglieder des Musikvereins „Harmonie 1872 Mudau“, um im Rahmen der Jahreshauptversammlung das vergangene Vereinsjahr Revue passieren zu lassen und langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue auszuzeichnen. Für das Vorstandsteam entbot Sprecherin Rebekka Kohler nach dem musikalischen untermalten Totengedenken durch die Trachtenkapelle ein Willkommensgruß an die Ehrenmitglieder Norbert Banschbach und Josef Fleischer, Markus Hohn als BM-Stellvertreter, die Dirigenten Jürgen Schmid und Ralph Müller für die Trachten- und Julia Pittner für die Jugendkapelle. Trotz Lockdown und zahlreicher Einschränkungen konnte einiges bewegt werden, war dem Jahresrückblick von Rebekka Kohler zu entnehmen. So die Planungen für das Jubiläumsjahr (150 Jahre Musikverein), die gemeinsame Organisation mit der KaGeMuWa für das online Event anstelle des ausgefallenen Maskenballs, die Proben im Musikerheim, das Spanferkelessen und die Auftritte auf dem Golfplatz, Laurentiusmarkt, Hochzeit, Bauernmarkt und einiger kameradschaftlicher Zusammenkünfte. Musikalisch gestaltete man zusammen mit der Jugendkapelle in der Adventszeit den online Adventskalender. Der Traditionsverein setze sich aktuell zusammen aus 380 Mitgliedern, davon 85 Aktive und 264 fördernde Mitglieder. Abschließend ihres Rückblicks betonte Rebekka Kern, dass man im Rahmen des Jubiläumsjahres am 2. Juli beim Landesmusikfest in Göppingen mit der Conradin-Kreutzer-Tafel ausgezeichnet werde und die Planungen für die Musikparade am 11./12. Juni auf dem Platz vor dem Musikerheim in vollem Gange seien. Über einen zufrieden stellenden Kassenstand konnte im Anschluss Kassenwartin Theresa Link zusammen mit ihrem Stellvertreter Manuel Galm berichten und da eine sach- und fachgerechte Finanz- und Buchhaltung vorlag ergaben sich auch keine Beanstandungen durch die Kassenprüfer Manuela Galm und Carolin Breunig. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung und dankten damit auch allen, die sich für die Inhalte und Zielsetzungen des Musikvereins eingesetzt hatten. Jugendleiterin Julia Pittner erwähnte, dass aktuell 37 Jugendliche aktiv seien. Ausgebildet werden sie durch Ausbilder aus den eigenen Reihen mit Querflötengruppen durch Julia Volk und Melina Schmitt, Klarinetten durch Alisa Speer und Kristin Link, Saxophone durch Theresa Link, Tenorhorn mit Stefan Schüßler, Schlagzeuger Timo Pittner, Trompete Till Müller. Weiter berichtete die Jugendleiterin über den gemeinsamen Minigolf-Nachmittag und die weiteren Proben. Um auch das musikalische Vorankommen unter Beweis zu stellen und um einen kleinen Ansporn zu bieten, habe man wieder eine offene Probe vor dem Musikerheim durchgeführt. Die Inhalte des Vereinslebens im vergangenen Jahr wurden deutlich im Bericht der Schriftführerinnen Simone Pida und Sofie Englert. Sie resümierten sowohl die musikalischen- als auch die gesellschaftlichen Aktivitäten sowie die Präsenz bei Hochzeit, Beerdigungen, Geburtstagen und Jubiläen. Rebekka Kohler und ihren Mitstreitern im Vorstandsteam oblag es anschließend aktive und fördernde Mitglieder für ihre Treue zum Musikverein und langjährige Mitgliedschaft mit Ehrennadel, Präsente und Ehrenurkunde auszuzeichnen: (Bronze für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft) Timo Pittner und Alisa Speer, (Silber für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft) Martina Drabinski, Rebekka Kohler und Stefan Schüßler, (Silber für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft) Friedhilde Galm, Theo Grimm und Wolfgang Hauk jun., (Gold für 40 Jahre Treue zum Verein) Alfred Albert, Karlheinz Ginter, Dieter Hört, Walter Lorenz und Gerhard Röckel, (Gold mit Jahreszahl für 50 Jahre Mitgliedschaft) Erwin Müller und Oskar Püchner, (Gold mit Jahreszahl für 60 Jahre Treue zum Musikverein) Willi Müller, Otmar Noe, Willi Schwing jun. und Ehrenmitglied Josef Fleischer). Vor Beendigung der Versammlung wurde in den Grußworten der Gäste die hohe Wertschätzung des Musikvereins hervorgehoben, der als Grundstein der kulturellen Historie in der örtlichen Gemeinschaft gelte.