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Raiffeisen-Warengenossenschaft steht auf solidem Fundament

Mudau. (lm) Die Raiffeisen-Waren-Genossenschaft hatte seine Mitglieder und Gäste in das Gasthaus „Genuss am Golfpark“ eingeladen, um zusammen mit Vorstand und Aufsichtsrat Bilanz über die Geschäftsjahre 2019 und 2020 zu ziehen. Ein besonderer Willkommensgruß des Vorstandsvorsitzenden Josef Elser ging zu Beginn der Generalversammlung an Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. Den Mitgliedern galt ein Dank für ihre Treue zur Genossenschaft, Herrn Baumbusch aus Buchen für die Erstellung der Bilanz und des Jahresabschlusses, Willi Müller für die Führung des Protokolls sowie den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates für ihre konstruktive und zuverlässige Arbeit. Detaillierte Angaben zu den beiden Jahresabschlüssen erstattete Geschäftsführer Martin Oeden in seinem Geschäftsbericht, angefangen mit 2019. Demnach setzt sich das Eigenkapital aus Geschäftsguthaben der Mitglieder, den gesetzlichen Rücklagen, den freiwilligen Rücklagen sowie dem Bilanzgewinn zusammen und auf der Aktiv- bzw. Passivseite der Bilanz stehen 176.252 Euro zu Buche. Der Mitgliederstand betrug 88 Mitglieder mit 137 Geschäftsanteilen. Aufgrund der geringeren Obstmenge sei der Mostereibetrieb nicht so erfolgreich ausgefallen wie in den Vorjahren betonte Martin Oeden. Fast identisch gestalteten sich die Kassen- und Vermögenszahlen für das Jahr 2020 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 894 Euro. Die Kelterei war im September und Oktober in Betrieb und Armin Englert aus Gundelsheim sei mit seiner mobilen Pasteurisieranlage wieder anwesend gewesen, wobei eine durchschnittliche Menge an Mostobst angefallen war und als Saft verarbeitet wurde. 136 Geschäftsanteile verteilten sich auf 88 Mitglieder. Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Schölch sagte im Anschluss, dass die Buchprüfung durch den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband keinerlei Beanstandungen ergeben habe. Bei der ZG-Raiffeisen Karlsruhe habe man einen weiteren Geschäftsanteil in Höhe von 3.500 Euro gezeichnet. Aufgrund einer besseren Obsternte als im Vorjahr und einer moderaten Preiserhöhung von 1 Cent je Liter gepressten Apfelsaft, habe man für das Geschäftsjahr eine Umsatzerhöhung von 4.350 Euro auf 8.362 Euro erzielen können Da man die Rückstellungen für anfallende Reparaturen aufgelöst hatte und die Verbandsdividende gut ausgefallen war, konnte wieder eine 2%ige Dividendenausschüttung vorgeschlagen werden. Als Auszahlungstermin für 2019 wurde der 5. Oktober und als Auszahlungstermin für 2020 der 12. Oktober dieses Jahres festgelegt. Sowohl den Jahresabschlüssen, als auch den Verwendungen der Bilanzgewinne und der Dividendenregelungen stimmten die Mitglieder einstimmig zu. Ebenfalls einstimmig fiel die Entlastung des Vorstandes, des Geschäftsführers und des Aufsichtsrates jeweils für die Jahre 2019 und 2020 aus. Unter der Leitung von Bürgermeister Dr. Rippberger wurden turnusgemäß gewählt: nachträglich für 2019 Aufsichtsrat Konrad Galm und für 2020 Klaus Schäfer, Bernhard Schäfer und für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Trudbert Scheuermann kam Dominik Grimm ins Boot. Trudbert Scheuermann, der seit 50 Jahren in der Mostpresse als „Mann für alle Fälle“ eingesetzt ist, gehört der RWG seit 1978 als Mitglied an und wurde 2009 in den Aufsichtsrat gewählt, wo er sich mit viel Wissen eingesetzt hat. Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Schölch, Vorstandsvorsitzender Josef Elser und Geschäftsführer Martin Oeden dankten dem scheidenden Aufsichtsratsmitglied mit einem Präsentkorb. Auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, selbst Mosterei-Fan, dankte speziell Trudbert Scheuermann, aber auch dem ganzen Mosterei-Team. Er sei froh und dankbar, dass es in Mudau noch eine Mosterei mit einem so gut eingearbeiteten Team gibt.