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Mountainbiketour "Über Stock und Stein" fand gutes Interesse

Bei herrlichem Sonntagswetter trafen sich zur “Radwanderung mit dem Mountainbike über Stock und Stein“ 18 begeisterte Radfahrerinnen und Radfahrer vor dem Rathaus Mudau. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Mudauer Sommerprogrammes statt und sollte speziell für die Mountainbiker eine anspruchsvolle Strecke ausweisen.

Unter der profunden Führung von Joachim Hemberger bewegte sich der Troß dann zur ersten Station an den Galgen, um dann anschließend in Richtung Oberneudorf bei moderatem Fahrtempo weiter zu kommen. Während der Rundfahrt wurden immer wieder Erläuterungen zu den auf der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten mitgeteilt. Nachdem man die Straße zur B27 überquert hatte, wurde der Grundweg auf etwas abschüssigem Gelände gefahren um anschließend wieder aufwärts die Wanderbahn kurz vor Laudenberg zu erreichen. Danach ging es durch den herrlichen Wald in Richtung Wagenschwend, teils ein leichter Anstieg, teils auch einige Ruhephasen, um Kraft für den bevorstehenden Anstieg zu sammeln. Kurz vor Wagenschwend ging es dann rechts ab in den Gewann Bergwald und wie es der Namen schon sagt, musste hier eine Steigung von etwa 20 -25 % in Angriff genommen werden. Teils gefahren, teils die Fahrräder schiebend wurde aber auch diese Steigung von allen gemeistert. Oben angekommen legte man natürlich eine kleine Verschnaufpause ein, um wieder zu Kräften zu kommen. Nun ging es über einen Gras- und Fußweg wieder leicht ansteigend zur Wegkreuzung Mülben/Max-Wilhelms-Höhe. Dieser Grasweg war etwas schwerer zu befahren, da Wildschweine diesen Weg in einen dermaßen schlechten Zustand versetzt hatten, dass man nur mit viel Gefühl und Konzentration diesen befahren konnte, aber auch dies war für die Teilnehmer kein Hindernis. Nun ging es stetig leicht bergab, vorbei am Steinernen Tisch, in Richtung Max-Wilhelms-Höhe. Dort angekommen wurde eine größere Pause eingelegt, um Kräfte für die bevorstehende Bergetappe zu sammeln. Zunächst aber war nochmals Entspannung angesagt, da man den tiefsten Punkt der Tour, den Höllgrund, ansteuerte. Danach folgte die erste größere Bergetappe, bei der Kraft und Ausdauer gefragt waren. Die Teilnehmer meisterten diesen Abschnitt mit großem Einsatz. Teils fahrend, teils schiebend wurde der Waldweg in Richtung Waldbrunn angepeilt. In Waldbrunn angekommen, wurde mit frischem Quellwasser der Schweiß aus dem Gesicht gewaschen. Über die Felder ging es anschließend weiter in Richtung Waldkatzenbach. Hier hatte man nochmals eine Ruhephase, bevor es den Katzenbuckel hoch ging. Dieses Teilstück war die schwerste Etappe, die aber der eine oder andere mit seinem Drahtesel hoch radelte. Nachdem auch der letzte Teilnehmer am Turm angekommen war, wurde natürlich ein Gruppenbild gemacht, um zu beweisen, dass alle die schwere Hürde genommen hatten. Jetzt ging es nur noch bergab in Richtung Neckartal, wobei auch diese Strecke von den Fahrerinnen und Fahrern mit höchster Konzentration zu fahren war. An der Ruine Eberbach (letzte Station) angekommen, wurden nochmals die Beine etwas vertreten, um die letzte Hürde (Fuß- und Schleichweg) zum Parkplatz Eberbach zu nehmen. Jetzt hatte jeder die Etappe überstanden und so ging es durch die Stadt Eberbach zum Bahnhof, um mit dem Bus und dem bereitstehenden Fahrradanhänger wieder die Heimreise anzutreten zu können. Joachim Hemberger bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr diszipliniertes und tolles Verhalten.