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Laurentiusmarkt als "Mutmacher" kam bestens an

Mudau. (lm) Wie es die Laurentiusmarkt-Tradition erfordert, läutete am vergangenen Samstag punkt 11 Uhr das Lumpenglöckle vom Alten Rathaus und danach begrüßte mit einem schwungvollen Standkonzert die Mudauer Trachtenkapelle unter Dirigat von Sparkassenvorstand Ralph Müller im Hof der Landbäckerei Schlär Marktbestücker und Marktbesucher sowie eine stattliche Zahl an Ehrengästen. Darunter neben Bürgermeister und Schirmherr Dr. Norbert Rippberger auch Hauptamtsleiterin Bianca Groß, Ortsvorsteher Walter Thier, von der Volksbank Vorständin Karin Fleischer und Bereichsleiterin Heike Kohler-Mackert sowie Hans Slama von der Trachtengruppe. „Zwei Jahre sind seit dem letzten Laurentiusmarkt vergangen. Es waren eineinhalb schwierige Jahre und fast jede Berufsbranche hatte oder hat noch immer mit der Situation und den finanziellen, personellen und/oder gesundheitlichen Sorgen zu kämpfen“, bemerkte Theresa Matz-Ritter als Vorsitzende des BDS Mudau. Sie machte deutlich, dass die Forderungen dieser Zeit leider nicht von allen Geschäftsleuten zu stemmen waren und auch viele Marktbetreiber um ihre Existenz bangten. Einige mussten sich vorübergehend eine andere Beschäftigung suchen, andere haben ihren Stand für immer geschlossen. Um so mehr freute sich Theresa Matz-Ritter, dass der Laurentiusmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden und den Ortskern beleben kann. Es wäre einfacher gewesen, den Markt aufgrund der ständig wechselnden Auflagen und Verordnungen abzusagen, aber der BDS Mudau wollte den Menschen in und um Mudau mit der Umsetzung des Marktes Mut machen, die Pläne, die man hat, wieder in Angriff zu nehmen und nach vorne zu schauen. Und es sei die Mühe wert gewesen, denn der dennoch vielseitige Markt habe seinen Charme nicht verloren, auch wenn er in diesem Jahr anders, ein klein wenig kleiner, das Angebot reduzierter sei. Für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung dankte sie Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und seinem Rathaus- und Bauhofteam, ihrem gesamten BDS-Vorstand sowie den Marktmeistern Mathias Hemberger und Moritz Sacher und deren Vorgängern Helmut Maier und Willi Müller und natürlich den Marktkaufleuten. „Leeren Sie ihre Geldbeutel bei den Marktständen, Sie können sie zur Not bei Sparkasse und Volksbank wieder auffüllen“, empfahl die BDS-Vorsitzende abschließend und sprach dem Bürgermeister aus der Seele. Dieser bemerkte mit einem Dank an den mutigen BDS Mudau, dass nicht nur das Wetter passe und der zentrale Essplatz unterhalb des Alten Rathauses zu Speisen und Getränken einlade, sondern neben der Sängerlaube auch die Gaststätten „Carrubo“ und „Engel“ wieder geöffnet seien. Ortsvorsteher Thier schloss sich diesen Dankesworten an und wünschte den Besuchern viel und geselligen Spaß und den Marktkaufleuten gute Geschäfte. Nachdem Dr. Rippberger den 32. Mudauer Laurentiusmarkt für eröffnet erklärt hatte, machten die Ehrengäste einen Rundgang über den vielseitigen Markt mit Verkaufs- und Infoständen, Musik-Clown Rally und Kinderflohmärkten. Abschließend dieses Rundgangs traf man sich beim „S’Ernschtle“ zum „Kürbis-Gruselkabinett“. Kevin Hauk hatte die Mudauer Kinder und deren Eltern eingeladen, Kürbisse gegen eine Spende zugunsten Zoej Stache zu holen und diese innerhalb von zwei Wochen in möglichst gruselige Gesellen zu verwandeln, wobei der größte Kürbisschreck mit Süssigkeiten belohnt wurde. Diese Aktion mit der vorangegangenen Ausstellung war so erfolgreich, dass Kevin Hauk 310 Euro an die kleine Zoej weitergeben kann. Praktisch von Mudauer Kindern für eine von ihnen, die so richtig Pech hat.