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Pferde zu vieren traben...

Mudau. (lm) Für Kutschen und Oldtimer ist Peter Schlär beim Heimat- und Verkehrsverein Mudau der profunde Spartenleiter. Und in dieser Funktion hatte er im Rahmen des Mudauer Sommerferienprogramms auch eingeladen, etwas über Pferde und den Fahrpferdesport live mitzuerleben. Zusammen mit seinem HVV-Kollegen Clemens Schork bereitete er damit sechs interessierten Pferdenärrinnen einen unvergesslichen Nachmittag. Zunächst stellte er ihnen die beiden Schweren Warmblüter Ulli und Freddy aus der sächsischen Abstammung „Schloss Moritzburg“ vor, die – bereits auf Hochglanz geputzt - während der unerlässlichen „Theorie für Kutschenfahrer“ geduldig warteten. Für die Fahrt mit der leichten Kutsche benutzte Peter Schlär ein englisches Kummet und er erklärte seinen jungen Fahrgästen auch, warum und was es vom Arbeitskummet unterscheidet. Ebenso führte er aus, dass mit einer Peitsche nur als „Richtungsanweisung“ angetippt und niemals geschlagen wird. Außer seiner Stimme habe der Kutschführer zwar außerdem noch die Zügel als Verbindungshilfe, aber wie der erfahrene Peter Schlär weiter ausführte, sei es empfehlenswert, eine entsprechende Ausbildung mit dem Reiterabzeichen abzulegen. Denn ganz allgemein im Reitsport, ob bei Dressur, Springen oder auch Fahren, sei das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier das A und O. Er selbst habe dieses Abzeichen in Silber und für alle Pferderassen. Und dann hieß es endlich für seine interessierten und geduldigen Zuhörer, „wenn ich aufgestiegen bin, dürft ihr sofort nachkommen“. Und los ging die herrliche Kutschfahrt bei strahlendem Sonnenschein erst durch Mudau und dann zur Erkundung der Umgebung.