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Kreativität war in der "Holzwerkstatt" gefragt

Amorbach/Mudau. (lm) Unter der Leitung von Ute Freiburg mit ihren Mitarbeiterinnen Tabea Stapf und Vanessa Müller sowie mit der segensreichen Unterstützung der Joachim & Susanne Schulz Stiftung konnte die Ferienaktion mit Kindern aus Mudau in Amorbach um einen besonderen Freizeitaspekt erweitert werden. In der Programmvorschau als „MINT-Ferienspiele“ angekündigt und auch konzipiert, ergaben sich daraus als Inhalte für die Ferienteilnehmer die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Organisiert war das Thema „Holzwerkstatt“ in 2 Blocks. So konnten sich zunächst 10 Kinder aus der 1. und 2. Klasse und zum zweiten Termin nochmals 10 Kinder aus der 3. und 4. Klasse der Mudauer Grundschule in dem Stiftungsgebäude der Joachim & Susanne Schulz Stiftung in Amorbach einfinden, um sich gemeinsam den o.a. Themen in praktischen Beispielen zu widmen. Alle Kinder nahmen den Bustransfer in Anspruch, der von der Stiftung organisiert worden war, und der die Kinder sicher von Mudau nach Amorbach und wieder zurückbrachte. Nach einer Kennenlernrunde, bei der die Kinder erzählen konnten, welche Werkzeuge sie z.B. bereits kennen, stellte das Expirius-Team die Werkzeuge und ihre Eigenschaften vor, die für diesen Nachmittag in der „Holzwerkstatt“ wichtig waren, und erklärte den Teilnehmern auch deren Handhabung. Weiterhin wurden Regeln besprochen, die zum Arbeiten mit den Werkzeugen wichtig sind wie z.B. der nötige Abstand und die Sauberkeit des Arbeitsplatzes. Zuerst bekam jedes Kind jedoch seinen persönlichen Werkstatt-Ausweis, in dem alle wichtigen Werkzeuge abgebildet waren, die bei den diversen Aktionen Verwendung fanden. Im Rahmen einer kleinen Übung mussten fünf unterschiedlich große Nägel in ein Probebrett geschlagen werden und das Ergebnis wurde schriftlich festgehalten. Nachdem dann die Kinder gesehen hatten, dass die möglichen Werkstücke für ihre jeweilige Altersklasse und in der verbleibenden Zeit super zu bewältigen waren, gab es kein Halten mehr. Da wurde gehämmert und mit Farbe, Federn oder Wackelaugen verziert, was das Zeug hielt. Und so entstanden wunderschöne Nagelbilder, aber auch fesche Hunde oder Giraffen, die natürlich mit nach Hause genommen werden durften. Zur Stärkung gab es zwischendurch ein Vesper und Getränke, ehe die Kinder bestens gelaunt und mit neuen Erkenntnissen versehen, die Rückreise nach Mudau antraten.