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Aquarellbild von Theodor Schöllig gefunden

Mudau. Der Heimat- und Verkehrsverein Mudau kann gleich auf drei neue künstlerische und historische Zeitdokumente stolz sein. So erhielt der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereines Mudau, Hans Slama, dieser Tage aus Heidelberg die erfreuliche Nachricht, dass dort ein Bild von Theodor Schöllig aufgetaucht sei und abgeholt werden könne.

„Die Geschichte des Fundes ist es wert, geschildert zu werden“, betonte der Vorsitzende gegenüber unserer Zeitung. Die Besitzer eines Elektrogroßhandels in Heidelberg haben ein Faible für alte Bilderrahmen. Ein Mitarbeiter brachte eines Tages besagtes Bild von einer Baustelle mit in den Betrieb. Als man den Rahmen entfernt hatte, fand man die Signatur von Theodor Schöllig aus Mudau mit der Jahreszahl 1943. Über das Internet war es dann ein kurzer Weg zum HVV. Für diese Haltung bedankte sich der Vorsitzende recht herzlich bei Herrn Rolf Schmidt. Das Aquarellbild aus dem Jahre 1943 mit dem Titel „Wolken über dem Feld“ zeugen gleichermaßen von Schölligs Schaffensperiode, als sie auf höchstem Niveau war, wie von der rauhen Schönheit der Odenwaldlandschaft. Des weiteren konnte der 2. stv. Vorsitzende des HVV, Alois Friedel, von Erika Kerger vor deren Wegzug von Mudau, ein Bild von Willy Kraft sen. in Empfang nehmen. Sie meinte, das Ölbild aus dem Jahre 1969 zeige die heutige Fatimakapelle vor dem Abbau auf dem heutigen Firmengelände, damals noch „Färberskapelle“ der Familie Mai genannt. Inzwischen haben die Verantwortlichen festgestellt, dass das Motiv ein anderes sein muß. Jedoch bedarf es noch einiger Recherchen, bis das Motiv tatsächlich fest steht. Dennoch stellt auch dieses Bild ein Stück Vergangenheit dar. Und da aller guten Dinge drei sind, konnte Hans Slama mit seinen Stellvertretern Uwe Hofmann und Alois Friedel im Namen des Vereins schon vor geraumer Zeit von Hans Rückert aus Adelsheim einen aus Bruchstücken zusammengesetzten tönernen Krug erhalten. Das Interessante daran ist, dass er aus dem verlassenen Ferdinandsdorf stammt und damit eines der sehr raren Stücke ist, welches in die heutige Zeit gerettet werden konnte. (L.M.)