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Freunde der Kaninchenzucht sind gerne in Mudau

Neckar-Odenwald-Kreis. (lm) Mit Ausstellern aus den Landesverbänden Bayern, Hessen, Baden, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg war die 32. Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau zwar nicht international besetzt, dafür aber mit einem erfreulich familiär anmutenden überregionalen Flair beinhaltet. Der Kleintierzuchtverein C124 Mudau präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder als würdiger Gastgeber für die zahlreichen Aussteller sowie Gäste und wurde seinem erarbeiteten Image als „Mekka“ der Kaninchenzucht vollauf gerecht. „Diese Ausstellung belegte wieder eindrucksvoll, welche züchterischen Erfolge die heutige Kaninchenzucht vorweisen kann“, betonte auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger als Schirmherr der Schau. Mit 359 Tieren in nahezu 50 verschiedenen Rassen und Farbschlägen hatte man wieder ein schönes Meldeergebnis zu verzeichnen, was dokumentierte, dass die Odenwald-Bauland-Rassekaninchenschau einen hohen Stellenwert in Züchterkreisen genießt, betonte Edwin Haun in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des KTZV Mudau. Sein Dank galt seinen zahlreichen Helfern für ihre engagierte Mithilfe, dem Kreisverband und der Gemeinde Mudau für die Unterstützung und besonders dem versierten Ausstellungsleiter Kuno Heneka für seinen überdurchschnittlichen Einsatz im Rahmen der Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Als Vorsitzender des Kreisverbandes der Kleintierzüchter Neckar-Odenwald-Tauber würdigte Franz Knotz die jahrelange zuverlässige und mit viel Liebe zur Kleintierzucht durchgeführte Rassekaninchenschau in Mudau. Für eine objektive und fachlich geprägte Bewertung der ausgestellten Tiere zeichneten die Preisrichter Wolfgang Emmerich aus Mainaschaff (Obmann), Jörg Breunig aus Mosbach, Frank Britsch aus Brettach, Arthur Chrzanowski aus Aschaffenburg, Peter Mappus aus Mutterstadt und Rainer Schunk aus Oedheim verantwortlich. Zuständig für die Katalogerstellung waren neben der Familie Heneka, Tobias Throm, Jürgen und Michelle Kilian und Arnold Hess. Pokale, Urkunden, Medaillen und Präsente gingen als Sieger und Platzierte an: (Beste 1,0 und 0,1–Champion-) Horst Stellwag mit Perfeh und 98 Punkten, gefolgt von Karlheinz Walter mit Hermelin RA und 97,5 Punkten. In derselben Kategorie gingen im Nachwuchsbereich die ersten beiden Plätze an Marco Bartmann mit Havanna und 97,5 Punkten und Pia Heneka mit Deutsche Kleinwidder weiß RA und 96,5 Punkten. Im Vereinswettbewerb ging der 1. Platz an KTZV Roigheim mit 1.832 Punkten, 2. Platz an KTZV Maudach mit 1.824 Punkten und der 3. Platz an den KTZV Beerfelden und 1.823,5 Punkten. Neuer Jugendvereinsmeister wurde der Kleintierzuchtverein Beerfelden mit 1.241 Punkten. Mit dem Titel eines Odenwaldmeisters ausgezeichnet wurden: Karlheinz Walter mit Lothringer und 388 Punkten, Horst Stellwag mit Perlfeh und 387,5 Punkten, Karlheinz Walter mit Hermelin RA und 387,5 Punkten, Norbert Knopf mit Graue Wiener und 387 Punkten, Marco Bartmann mit Havanna und 386,5 Punkten, Ulrich Busch mit Weiße Neuseeländer und 386 Punkten, Vanessa Voigt mit Hermelin BLA und 386 Punkten, Klaus Bondes mit Englische Schecken schwarz-weiß und 385,5 Punkten, Karl-Heinz Zimmermann mit Deutsche Kleinwidder wildfarbig und 385,5 Punkten sowie Norbert Reichert mit Zwergwidder thüringer farbig und 385,5 Punkten. Eine besondere Auszeichnung als V-Tiere erhielten: Horst Börstler (0,1 Blaue Wiener), Norbert Knopf (1,0 Graue Wiener), Ulrich Busch (1,0 Weiße Neuseeländer), Marco Bartmann (1,0 Havanna), Bärbel Kaiser (1,0 Marburger Feh), Kim Christin Kirmeier (1,0 Rhönkaninchen). Horst Stellwag (1,0 Perlfeh), Peter Mappus (1,0 Kleinsilber), Lothar Westenhöfer (1,0 Englische Schecken), Karlheinz Walter (1,0/0,1 Lothringer/Hermelin) und Vanessa Voigt (1,0 Hermelin).