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"Musik und Glas" begeisterte

Mudau. (lm) Musik und Glas waren ihre ersten großen Lieben - geboren in Böhmen hat Jarmila Manko vermutlich auch beides mit der Muttermilch eingesogen. Und mit ihrer konzertanten Vernissage unter eben diesem Titel „Musik und Glas“ erfüllte sich die renommierte Künstlerin nicht nur einen Herzenswunsch, sondern eröffnete auch die gleichnamige Ausstellungsreihe, die mit den Ateliertagen am 17. und 18. November dann ihre Fortsetzung findet. Doch zunächst erwartete ein wirklich großes Publikum am vergangenen Sonntag traumhaft schöne Glasexponate bei Kaiserwetter und traumhaft guter Musik im märchenhaftem Ambiente des blühenden Atelierparks. Denn das Blechbläserquintett „Brass Collection“ setzt sich zusammen aus exzellenten Musikern, die sich 1994 bei einem Blechbläserensemble-Wettbewerb fanden. Nicht nur die Fülle der Klangvarianten dieser klassischen Quintettbesetzung von zwei Trompeten (Bernd Heß und Ralf Richter), einem Waldhorn (Matthias Nonnenmacher), einer Posaune (Heidi Fabrig) und einer Tuba (Jürgen Nunner) begeisterte das Publikum, sondern auch die Virtuosität jedes einzelnen Ensemblemitglieds. Da waren Töne und Kombinationen zu hören, die man sich von diesen Instrumenten niemals hätte träumen lassen und entsprechend vielschichtig war das fast zweistündige Konzertprogramm mit „The earl of Oxford’s March“, der Verdis Ouvertüre tot „Nabucco“, von Gershwin „A Suite“ sowie Selections from Porgy and Bess, Hazells „Kraken“, Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ nach einem Arrangement von Matthias Nonnenmacher, der auch den St. Louis Blues March speziell für das Ensemble arrangiert hatte. Und mit jedem Stück wurde der Beifall lauter und länger. Eine sichtlich begeisterte Jarmila Manko dankte der Posaunistin und ihre vier Kollegen für ihre gelungenen Darbietungen mit strahlenden kleinen Glasschalen, gefüllt mit etwas Süßem. Und diese neuesten Exponate der leidenschaftlichen Glas-Künstlerin waren in allen Größen, Formgebungen und Farbkombinationen neben ihren Schmuckkreationen, Bildern, Glasmöbelstücken in ihren Atelierräumen einladend drapiert und strahlten mit der Sonne um die Wette. Der neue Mankonelli-Kalender wird dann bei den Ateliertagen im November präsentiert.