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Sängerinnen und Sänger mit toller "Arbeitsmoral"

Steinbach. (lm) Der Kirchenchor St. Martin kann aktuell auf 23 Sängerinnen und Sänger sowie auf 43 passive Mitglieder stolz sein. Für den relativ kleinen Ort mit seiner bescheidenen Einwohnerzahl von etwas mehr als 300 und für einen Kirchenchor in der heutigen Zeit eine ansprechende Zahl, die in erster Linie auf den guten Zusammenhalt und die ausgeprägte Kameradschaft zurück zu führen ist. Unterstrichen wurde dies auch im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Probenraum, wozu 1. Vorsitzender Alois Landeck auch Präses Pfarrer Klaus Vornberger, Ortsvorsteher Georg Moser, Chorleiterin Karin Rexroth und die Mitglieder der Vorstandschaft begrüßen konnte. Sein Dank galt eingangs allen, die sich für die Interessen des Chores bei den verschiedensten Anlässen eingesetzt hatten, Ehrenchorleiter Gerhard Münch für seine Aushilfen, Chorleiterin Karin Rexroth für ihr Engagement und der Gemeinde Mudau für die Bereitstellung des Probenraumes. Im vergangenen Jahr sei man an insgesamt 40 Tagen für den Verein unterwegs gewesen mit Proben, Auftritten, Ständchen und Kirchengesang, sagte der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht. Der Hauptaufgabe, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich zu umrahmen, sei man in vollem Umfang nachgekommen und zudem habe man im Rahmen von geselligen Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter festigen und ausbauen können. Als besonders prägend nannte Landeck die Übergabe der Chorleitung von Gerhard Münch an Karin Rexsroth nach seinen 60 Jahren Orgelspiel und als Gründer des Kirchenchors vor 28 Jahren, dann seine Verabschiedung mit gleichzeitiger Ernennung zum Ehrenchorleiter und den ersten Auftritt in der Odenwaldhalle unter der neuen Stabsführung. Mit Julia Möbius-Odenthal und Karl-Georg Müller konnte man zwei neue Mitglieder im Chor begrüßen. In ihrer Funktion als Schriftführerinnen erinnerten Brunhilde Banschbach und Christa Herkert an die gesanglichen Mitwirkungen bei Jubiläen, Geburtstagen und Beerdigungen, an den gelungenen Ausflug in den Schwarzwald, an die zahlreichen Proben mit neuem Liedgut, an das Zwiebelkuchenessen, den Festgottesdienst zu Weihnachten und an das Singen im örtlichen Seniorenheim zu Weihnachten. Weil am vergangenen Ostersonntag der Festgottesdienst schon um 6 Uhr angesetzt war, hatte man entschieden, in diesem Jahr an Pfingsten zu singen. Silvia Schild konnte als Kassiererin über einen zufriedenstellenden Kassenstand berichten und da durch die beiden Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Heiner Müller keine Ungereimtheiten vermeldet wurden, erteilten die Mitglieder als kleines Dankeschön für die gute Arbeit der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Karin Rexroth hatte den Chor im Mai letzten Jahres als Chorleiterin übernommen und zeigte sich begeistert über die „Arbeitsmoral“ der Sängerinnen und Sänger. Sie teilte mit, dass sie viel Wert auf die Stimmbildung legt und dass ein abwechslungsreiches Liedgut eingeprobt werden soll. Mit einem Präsent für fleißigen Chorbesuch ausgezeichnet wurden: (0-3 gefehlt) Volker Banschbach, Helga Farrenkopf, Otmar Farrenkopf, Gertrud Förtig, Rosemarie Haibt, Christa Herkert, Edeltrud Hofmann, Rosemarie Müller, Gerhard Münch, Renate Schäfer-Münch und Anneliese Trunk, (4-6) Brunhilde Banschbach, Bettina Banschbach, Siglinde Ebert, Bernhard Fabrig, Brigitte Fabrig und Alois Landeck. Die anschließenden Neuwahlen zur Vorstandschaft unter der Leitung von Ortsvorsteher Georg Moser brachten folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender Alois Landeck, 2. Vorsitzende Renate Schäfer-Münch, Schriftführerinnen Christa Herkert und Siglinde Ebert, Kassiererin Silvia Schild, Revisoren Heiner Müller und Bernhard Fabrig, Notenwartinnen Gertrud Förtig und Christa Herkert, Beisitzer Julia Möbius-Odenthal und Silke Müller. Nach 16 Jahren im Amt als Schriftführerin wurde Brunhilde Banschbach mit einem Blumenpräsent auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft verabschiedet. In den Grußworten wurde deutlich, dass man in Steinbach stolz auf seinen Kirchenchor ist und dankte für dessen kulturellen Einsatz zum Wohle der Gesellschaft.