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In Mudi haben jetzt die Narren das Sagen

Mudau. (lm) Die traditionelle Ausrufung der Mudemer Fastnacht stand kurz bevor und auf der Straße vor der Rathaustreppe war die Stimmung bereits genial. Wie in den letzten Jahren schon schöner Brauch, war dafür vor allem die ganz reizende Gruppe der „aalde Weiber“ verantwortlich, die bereits den ganzen Tag durch den Ort gezogen war und in jedem Geschäft, in den Banken und auf dem Rathaus bereits für Bombenstimmung gesorgt hatte. Entsprechend honorig wurden Ihre Lieblichkeit Prinzessin Kathy I. und seine Tollität Prinz Simon I. (Reichert) und das Kinderprinzenpaar Prinzessin Lotta I. Kieser und Julius I. von Wedel mit Ortsscheller Angelo Walter begrüßt. Willkommen geheißen wurde die ganze Narrenschar von den zahlreich erschienenen Gästen und der Krachkapelle, die von der närrischen Regentschaft entsprechend der alten Urkunde vorgestellt wurde. Wassersucherrat groß und klein, alle Garden, Hexsche, Deifel, Halbherrn, Herrli, Frääli, Spitzdudde und Spreiselesvokääfer mischten sich frohgelaunt unter die Gästeschar und immer wieder wurde kräftig zur Musik der Krachkapelle und zu den bekanntesten Mudemer Fastnachtsliedern geschunkelt. Und es war nicht zu übersehen, die Regentschaft der 5. Jahreszeit hatte ihr Volk fest im Griff, denn alle folgten bereitwillig der Aufforderung „Feiert mit uns a Fastnacht a guudi, denn kem Oart is sou schej wie in Mudi“. Und dann erschien unter großem Beifall Wassersucher Noby Münch, der mit der Pachtzinsübergabe an Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger auch noch an das diesjährige Motto erinnerte: „Ene mene meck, Grillplatz weg“ und mit einem Blick in die Tüte vom Putt „Ene mene meck, Hinkele weg“, und erst beim zweiten Blick in diese Tüte „Ene mene meck, kriegsch wenigschdens en Weck“. Der Schultes nahms mit Humor und setzte zusammen mit den Aalden Weibern zur letzten Schunkelrunde an bevor sich die Narrenschar auf den Weg zum obligatorischen Schmuutzessen ins TSV-Sportheim machte.