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Feierliche Hubertusmesse begeisterte die Besucher

Amorbach/Schloßau. (lm) Die Fürstliche Abteikirche Amorbach war bis auf den letzten Platz belegt. Unter den interessierten Besuchern des ökumenischen Jagdgottesdienstes das Fürstenpaar zu Leiningen, das sich begeistert zeigte ob der Umrahmung mit konzertanter Jagdhornmusik durch das Odenwälder Parforcehorn- und Waldhorn-Ensemble sowie den Jagdhornbläserkreis Kocher-Jagst-Neckartal. Stehende Ovationen aller Gottesdienstbesucher nach einem beeindruckenden Zusatzkonzert nach dem Gottesdienst mit Pfarrerin Marie Sunder-Plassmann und Pfarrer Christian Wöber bewiesen nicht nur dem Verein Örtliche Geschichte Schloßau-Waldauerbach als Initiator, dass man mit diesem brauchtumsbezogenen Gottesdienst voll qualitativ hochwertiger Musik mit Kompositionen deutscher, österreichischer und französischer Jagdmusik und Hubertusmessen verschiedener Epochen den Nerv der Zeit getroffen hat. Den Musikern gelang es brillant, mit ihrer ausdrucksstarken Hornmusik auf Parforce-, Jagd- und Fürst Plesshörnern die klanglichen Attribute der Jagdwelt ebenso zu vermitteln wie die wohlfühligen Klangfarben der Romantik. „Glockengeläut“ durch die Jagdhörnerndes Jagdhornbläserkreises oder „La Capitaine“, „Grand Retoure de Chasse“ und „Des Jägers Lebewohl“ begeisterten ebenso wie die „Andacht im Walde“, der „Hubertuschoral“ oder so anspruchsvolle Stücke wie „La Marche des Cerfs“ oder der „Waldesgruß“ vom Odenwälder Parforcehorn- und Waldhorn-Ensemble. Wie Dr. Edmund Link zwischen den Stücken erläuterte, kamen hierzu instrumental den verschiedenen Stilrichtungen von Naturhornmusik entsprechend verschiedene Arten von Jagdhörner zum Einsatz. Parforcehörner mit ausgeprägter böhmischer Klangrichtung trafen auf solche Instrumente, die eher die französische Klangrichtung intonierten. Waldhörner mit Ventilen ließen in hoher klanglicher Harmonie Kompositionen des traditionsreichen Wiener Waldhornvereins erklingen. Die “Hubertusfanfare“ als Eröffnungsstück ebenso wie der „Leininger Fürstengruss“ als Finale wurden auf Fürst-Pless-Hörnern vorgetragen. Dieses Schlusswerk vor den Zugaben wurde von den Bläsern des traditionsreichen früheren Fürstlichen Bläser-Korps immer an besonderen Ereignissen vorgetragen und glänzt noch heute klanglich durch die Fürst Pless Bläser des Odenwälder Parforcehorn-Ensembles. In ihrer Predigt gingen die beiden Geistlichen auf den verantwortungsvollen Umgang der Menschen mit der Schöpfung Gottes, der Umwelt, der Tierwelt, der Natur und all ihrer Ressourcen ein.